20. Oktober 2020

Pegamo.de

Alles übers Pferd

CSN-A* PFERD Wels: Patrik Majher gewinnt Großen Preis der Messe Wels

Patrik Majher gewinnt Großen Preis der Messe Wels @TEAMmyrtill

Patrik Majher gewinnt Großen Preis der Messe Wels @TEAMmyrtill

Am heutigen Samstag (26.9.) fand mit dem Großen Preis der Messe Wels das Highlight des dreitägigen CSN-A* powered by Happy Horse im Rahmen der PFERD Wels statt. Der Sieg ging erneut an den Slowaken Patrik Majher.

Wels – Drei ReiterInnen waren es, die sich am Samstagnachmittag den Sieg im Hauptbewerb des CSN-A* powered by Happy Horse im Rahmen der PFERD Wels untereinander ausmachten. Stefanie Lindner (OÖ), David Moser (OÖ) und Patrik Majher (SVK) hatten sich im Umlauf der Standardspringprüfung mit Siegerrunde über 150 cm mit jeweils vier Strafpunkten für die finale Siegerrunde qualifiziert. Lindner eröffnete mit ihrem Holsteinerwallach Cassini Cantus die finale Runde. Die 21-Jährige blieb im verkürzten Parcours fehlerfrei und setzte mit 44,09 Sekunden eine erste Richtmarke. David Moser legte danach mit Chocolat Blanc seinen Ritt merklich flott an. Die Zeit hätte schlussendlich mit 38,89 Sekunden auch für die neue Führung gereicht. Allerdings fiel durch eine kurze Unachtsamkeit eine Stange und der Oberösterreicher rutsche im Ranking hinter Lindner zurück. Als letzter Reiter betrat der Führende nach dem Umlauf, der Slowake Patrik Majher, mit Claude den Parcours. Das Duo hatte bereits am Freitag den Bewerb über 145 cm für sich entschieden und galt damit sicherlich als Favorit. Dieser Rolle wurde Majher auch gerecht. Er legte seinen Ritt schlau an, wählte enge Wege, blieb fehlerfrei und kam in 36,83 Sekunden mit klarer Bestzeit ins Ziel.

Ergebnis Großer Preis der Messe Wels

Standardspringprüfung 150 cm:

1 Patrik Majher / Claude (SVK) 4/36,83 (nach Siegerrunde)

2 Stefanie Lindner / Cassini Cantus (OÖ) 4/44,09 (nach Siegerrunde)

3 David Moser / Chocolat Blanc (OÖ) 8/38,89 (nach Siegerrunde)

Brenner siegreich über 140 cm

Recht eindeutig fiel die Entscheidung davor in der Standardspringprüfung über 140 cm aus. Nur drei ReiterInnen kamen ohne Springfehler ins Ziel. Von ihnen blieb wiederum nur einer unter der 70-Sekunden-Marke. Mit der Zeit von 67,45 Sekunden nahm Andreas Brenner der Konkurrenz rund drei Sekunden ab. Der Bayerische Nationenpreisreiter hatte Rio Verde gesattelt. Mit ihm war er bereits am Freitag im Bewerb über 135 cm unter die Top-Five geritten, am Samstag sollte es für den Sieg reichen. Rang zwei ging mit Patrick Kastl und Carlchen an den oberösterreichischen URC Pelmberg. Das Duo beendete den Kurs in 70,31 Sekunden und verdrängte die Deutsche Helena Naue mit Cascavel auf den dritten Endrang.

Ergebnis Standardspringprüfung 140 cm:

1 Andreas Brenner / Rio Verde (GER) 0/67,45

2 Patrick Kastl / Carlchen (OÖ) 0/70,31

3 Helena Naue / Cascavel (GER) 0/75,67

Salzburger Doppelsieg

Mit 37 Reiter-Pferd-Paaren war die Standardspringprüfung über 125 cm wie schon an den vorangegangenen Tagen quantitativ stark besetzt. Nur neun TeilnehmerInnen bewältigten den Parcours ohne Spring- und Zeitfehler. An der Spitze konnten sich schlussendlich zwei Damen behaupten, die bereits an den Vortagen für Spitzenplatzierungen gesorgt hatten. Etwa die Salzburgerin Annika Neuhofer. Sie war bereits am Donnerstag mit zwei dritten Plätzen über 115 cm und 125 cm in das Turnier gestartet und wurde in der gestrigen L-Prüfung Zweite. Am heutigen Samstag gelang ihr mit der Oldenburgerstute Palmira Balira N eine weitere fehlerfreie Runde in einer Spitzenzeit. 65,34 Sekunden standen schlussendlich zu Buche. Die Zeit hätte beinahe für den Sieg gereicht, wäre nicht die Vortagessiegerin Karin Brötzner gewesen. Die Reiterin des Salzburger URC Schachl hatte bereits am Vortag mit der Österreichischen Warmblutstute Gianna im Bewerb über 125 cm für die Bestzeit gesorgt. Beflügelt vom gestrigen Sieg pilotierte Brötzner ihre achtjährige Stute auch am Samstag fehlerfrei über die geforderten Hindernisse und fixierte mit der Bestzeit von 62,48 Sekunden den Salzburger Doppelerfolg. Der Slowake Stanislav Podlesny komplettierte mit Casper Jordan das Podest. Die zweitplatzierte Annika Neuhofer wurde mit ihrem zweiten an den Start gebrachten Pferd Miss Undercover EF zudem Vierte.

Ergebnis Standardspringprüfung 125 cm:

1 Karin Brötzner / Gianna (S) 0/62,48

2 Annika Neuhofer / Palmira Balira N (S) 0/65,34

3 Stanislav Podlesny / Casper Jordan (SVK) 0/69,26

4 Annika Neuhofer / Miss Undercover EF (S) 0/71,00

5 Anna Scholler / Wembley R (W) 0/76,34

6 Natalie Magyer / Corona (NÖ) 0/78,07

7 Maximilian Fischer / Choccino FS (NÖ) 0/80,69

8 Maximilian Wirzberger-Jach / F (GER) 0/81,73

9 David Kranz / Carello (ST) 0/82,44

10 Jennifer Gasselich / One More Toy (NÖ) 0,25/84,60

Sieger-Trio bei Jungpferden

In der finalen Jungpferdespringprüfung am Samstag ging es für die Nachwuchscracks bereits über eine Hindernishöhe von 130 cm. Drei siebenjährige Pferde bewältigten auch diese geforderte Aufgabe fehlerfrei und teilten sich damit ex aequo den Tagessieg. Unter den drei siegreichen Pferden ist mit What’s up B, einer Tochter des Revanche de Rubin, auch eine österreichisch gezogene Stute. Sie wurde von der Steirerin Anna Bischof vorgestellt. Nioricci R, eine in Belgien gezogene Fuchsstute von Andiamo, wurde von der Nachwuchsreiterin Denise Ruth präsentiert. Ebenfalls fehlerfrei geblieben war der siebenjährige Holsteinerhengst Lord Mexx v. Larimar, in dessen Sattel der Grieche Angelos Touloupis Platz genommen hatte.

Ergebnis Jungpferdespringprüfung 130 cm:

1 Anna Bischof / What’s up B (ST) 0/89,03

1 Denise Ruth / Nioricci R (S) 0/89,30

1 Angelos Touloupis / Lord Mexx 0/90,06

Hochkarätiger Springsport nebst Messeerlebnis

Von 24. bis 27. September öffnet die beliebte Pferdefachmesse PFERD Wels ihre Pforten. Das Messegeschehen wird durch ein hochkarätiges Sportangebot abgerundet, das am Donnerstag mit dem dreitägigen CSN-A* powered by Happy Horse eröffnet wurde. Bis einschließlich Samstag diente die 4.000 m2 große Krone Reitarena als Austragungsplatz für 14 Springprüfungen bis zur schweren Klasse. Geplant wurden die Kurse von dem renommierten österreichischen Parcoursbauer Franz Madl. Höhepunkt des dreitägigen Springturniers war der heutige Große Preis der Messe Wels, der mit einem Preisgeld in Höhe von € 20.000,- dotiert war. Am morgigen Sonntag werden die Stangen mit Viereck und festen Sprünge ergänzt – verteilt auf Vor- und Nachmittag gehen die drei Teilbewerbe der eintägigen Vielseitigkeitsprüfung über die Bühne. Die TeilnehmerInnen absolvieren dafür eine Dressur, einen Springparcours sowie eine Geländestrecke. Spannung ist garantiert!

Abonnieren Sie dem Newsletter!

d1a5a6f68d