17. Oktober 2020

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14-tägige Veranlagungsprüfung: Va‘ Pensiero und Forlee nicht zu toppen

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Adelheidsdorf (fn-press). Ein herausragendes Starterfeld präsentierte sich der Bewertungskommission bei der 14-tägigen Veranlagungsprüfung Ende September in Adelsheidsdorf – sowohl bei den dressur- als auch den springbetonten Hengsten.

Die höchste gewichtete Endnote von 9,13 erzielte der amtierende Bundeschampion Va‘ Pensiero (v. Vitalis – Fürstenball). Der auf dem Klosterhof Medingen stationierte braune Hannoveraner, gezogen vom Zuchthof Düvel in Katlenburg-Lindau, überzeugte nicht nur durch seine drei sehr guten Grundgangarten (Trab und Galopp 9,0, Schritt 9,5), sondern hinterließ auch im Freispringen einen guten Eindruck (8,0). Dazu ließ der Hengst in puncto Interieur, also Charakter und Leistungsbereitschaft, keine Wünsche offen, ebenso bezüglich seiner Rittigkeit. Hierfür vergaben die Bewertungskommission inklusive Fremdreiter jeweils die glatte 10. Damit gab Va‘ Pensiero auch in der dressurbetonten Endnote in dieser Veranlagungsprüfung den Ton an: 9,38.

Ebenfalls eine sehr gute dressurbetonte Endnote (9,09) erzielte der Westfale Belvedere DB, ein Sohn des Belissimo M aus einer Mutter von Danone I –Rubinstein aus dem bekannten Züchterstall de Baey aus Lemgo. Auch der auf dem Krüsterhof bei Johann Hinnemann in Voerde stationierte Fuchshengst zeichnet sich durch drei gleichmäßig sehr gute Grundgangarten aus, und auch für Interieur und Rittigkeit gab es sehr Noten über 9. Für das die Qualität am Sprung gab es die 7,5, insgesamt kam der Hengst damit auf eine gewichtete Endnote von 8,68.

Die höchste disziplinspezifische Endnote dieser Prüfung erzielte der braune Westfale For Pleasure-Sohn Forlee, dessen Mutter keine Geringere ist als die Bundeschampionesse und Weltmeisterin der jungen Springpferde Chao Lee (v. Comme il faut – Chacco Blue), beide aus der Zucht von Otmar Eckermann aus Kranenburg. Der braune Hengst glänzte mit einer glatten 10 für Springen und Interieur, einem guten Galopp (8,0) und sehr guten Rittigkeitsnoten. Insgesamt errechnete sich für ihn eine springbetonte Endnote von 9,5, im gewichteten Endergebnis bedeutete das eine 8,85.

Ebenfalls mit einem „Sehr gut“ als springbetonte Endnote beendete auch Manoulito von Lutz Gripshöver in Werne seinen Veranlagungsprüfung. Der Oldenburger Dunkelfuchs von Manchester van't Paradijs – Clinton I wurde von Frank Bartsch in Rietz-Neuendorf gezogen. Auch seine Qualität am Sprung schätzten die Juroren außerordentlich hoch ein (9,5), insgesamt errechnete sich ein Endergebnis von 8,2. Insgesamt war die Prüfung mit 36 Teilnehmern auch zahlenmäßig stark besetzt.

Ergebnisse unter www.hengstleistungspruefung.de

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