20. Oktober 2020

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DJM Vielseitigkeit: Anna Lena Schaaf bei U21-Reitern weiter in Führung

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Luhmühlen (fn-press). Anna Lena Schaaf bleibt bei der Deutschen U21-Meisterschaft Vielseitigkeit weiter in Führung. Als dritte und letzte Altersklasse nach den Junioren und Senioren traten die Jungen Reiter am Samstag im Rahmen einer Drei-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung (CCI3*-L) zur Geländeprüfung an.

„Es ist erst ihre dritte Drei-Sterne-Prüfung. Ich war wir mir sicher, dass sie alles kann, aber nicht, wie sich die lange Strecke und die Vielzahl an Hindernissen auswirken“, sagte Anna-Lena Schaaf nach ihrem Ritt. Die Junioren-Doppeleuropameisterin von 2019 sitzt in Luhmühlen im Sattel der neunjährigen Debby, einer Tochter ihrer Erfolgsstute Fairytale. „Die schmalen Sprünge waren weniger meine Sorge, als die Adlerschwingen. Aber Debby blieb super auf der Spur. Meine Absicht war es, lieber die Sprünge in Ruhe anzureiten und Zeitfehler in Kauf zu nehmen, statt einen blöden Vorbeiläufer zu kassieren.“ Das Kalkül der 19-jährigen Rheinländerin, Mitglied der Perspektivgruppe Vielseitigkeit in Warendorf, ging auf. Zwar gab es zwei Strafpunkte zusätzlich, doch an ihrer Spitzenposition im Rahmen der DM-Wertung änderte sich nichts. Ins abschließenden Springen nimmt sie 29,2 Minuspunkte mit.

Etwas Pech hatten dagegen Gesa Staas (Bramsche) mit Classic Royetta und Linus Richter (Wardenburg) mit Rayja. Nach der Dressur noch auf Medaillenkurs, rutschen sie mit jeweils einer Verweigerung im Ranking nach hinten. Als neue Nummer zwei vor dem abschließenden Springen präsentiert sich nun die 19-jährige Joelle Celina Selenkowitsch aus Achim. Schaafs EM-Teamkollegin aus dem Vorjahr startet ebenfalls erstmals bei den Jungen Reitern und konnte mit der 13-jährigen Holsteiner Stute Akeby’s zum Glück dank einer Nullrunde drei Plätze im Gelände gutmachen. Mit 29,2 Minuspunkten trennt sie allerdings nur ein Wimpernschlag von Libussa Lübbeke, eine weitere Junioren-Umsteigerin, mit Darcy F (29,8). Die 19-Jährige aus Wingst hat mit Caramia noch ein weiteres Eisen im Feuer. Mit ihr ging Lübbeke als erstes auf den Kurs und sammelte lediglich einige Zeitstrafpunkte (33,5/Platz sieben). „Caramia war ziemlich stark, da hatte ich ein bisschen zu kämpfen. Sie ist ein Kämpferherz, will alles gut machen und immer rüber. Der Ritt hat mir aber auch gezeigt, dass die Passagen schneller kommen, als man gedacht hat, also die Ecken zum Beispiel. Mit Darcy hatte ich von Anfang an einen schönen Fluss, ich konnte so reiten wie ich es mir vorgenommen habe und kam fehlerfrei ins Ziel“, sagte sie. Hb

Alle Ergebniss und den Livestream zum finalen Springen gibt es hier: www.pferd-aktuell.de/spitzensport/deutsche-meisterschaften/deutsche-meisterschaft-vielseitigkeit

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