20. Oktober 2020

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Borstel (fn-press). Am 13. November feiert Reitmeister Karsten Huck aus Borstel seinen 75. Geburtstag.

Karsten Huck, Sohn des Turnierreiter und Reitlehrers Hans-Jürgen Huck (Sieger im Großen Preis von Berlin 1951), zählte in den 80er und 90er Jahren zu Deutschlands erfolgreichsten Springreitern. Seinen größten sportlichen Erfolg erzielte der siebenfache schleswig-holsteinische Landesmeister und Deutsche Meister des Jahres 1984 bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Dank Wolfgang Brinkmann, der nach dem Gewinn von Mannschaftsgold auf einen weiteren Start verzichtete, konnte Karsten Huck am Einzelfinale teilnehmen und gewann mit dem bayerischen Wallach Nepomuk die Bronzemedaille. Weitere bedeutende Sporterfolge waren sein vierter Platz bei den Europameisterschaften 1989 in Rotterdam sowie ein zweiter Platz mit der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 1990 in Stockholm.

Doch nicht nur als Springreiter, sondern auch als Ausbilder hat Karsten Huck in ganz Europa, in den USA und China einen guten Ruf. Bereits 1979 legte der studierte Diplom-Betriebswirt seine Prüfung als Pferdewirtschaftsmeister ablegte, war unter anderem Landestrainer Springen in Schleswig-Holstein (1978 bis 1986) und kurzzeitig auch Bundestrainer der deutschen Juniorenspringreiter. 1991 bis 1994 baute er seinen Hof in Borstel zu einem Ausbildungsstall um. Aufgrund seiner Erfolge aus Ausbilder von Reitern und Pferden verlieh ihm die Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 2005 den Titel „Reitmeister“. 

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