19. November 2020

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Cathrine Dufour

Cathrine Dufour

Aarhus (fn-press). Zumindest der Dressur-Weltcup hat begonnen. Die erste Etappe führte die Aktiven ins dänische Pferdezentrum Vilhelmsborg in Aarhus. Aus Deutschland waren auch Isabell Werth (Rheinberg) und Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) angereist, die sich sowohl im Grand Prix als auch in der Weltcup-Kür hinter der dänischen Siegerin Cathrine Dufour und Bohemian einreihen mussten.

Die dänische Championatsreiterin Cathrine Dufour hat mit dem westfälischen Wallach Bohemian einen würdigen Nachfolger für ihr langjähriges,17 Jahre altes Toppferd Atterupgaards Cassidy aufgebaut. Bereits im vergangenen Jahr beeindruckte der jetzt zehn Jahre alte Bordeaux-Samarant-Sohn beim CHIO in Aachen, nun gewann er mit 88,2 Prozent die Weltcup-Kür in Aarhus. Allerdings war es eine knappe Entscheidung, denn Isabell Werth und ihr Westfale Emilio (v. Ehrenpreis) saßen der Dänin im Nacken. 87,845 Prozent lautete das Jury-Urteil. Einig waren sich die fünf Richter nicht, zwei von ihnen hatten Isabell Werth und Emilio an der Spitze gesehen. Ungleich deutlicher war die Notenvergabe im Grand Prix ausgefallen. Auch hier wuchs Bohemian über sich selbst hinaus und wurde mit der Höchstnote 10 für seine herausragenden Piaffen, Passagen und Pirouetten belohnt. 83,435 Prozent sprachen für sich. Emilio brachte es auf 77,978 Prozent.

In beiden Prüfungen an dritter Stelle rangierte Jessica von Bredow-Werndl, die ihre niederländische Stute Zaire-E in Dänemark präsentierte. Im Grand Prix behaupteten sich die beiden mit über 77 Prozent nur knapp hinter Isabell Werth, in der Kür wurde das Paar mit 85,335 Prozent bewertet. Ebenfalls beim Weltcup-Start dabei war Helen Langehanenberg (Billerbeck). Mit ihrem nun 18 Jahre alten Routinier Damsesy gelang ihr Platz sechs in der Kür (82,105).

Zusätzlich zum Weltcup konnten die Reiterinnen und Reiter in einer Drei-Sterne-Tour mit Grand Prix und Special an den Start gehen. Im Special setzte sich Helen Langehanenberg an die Spitze des Feldes. Mit der Holsteiner Conteur-Tochter Annabelle erzielte sie 75,659 Prozent und verwies die Österreicherin Victoria Max-Theurer mit dem westfälischen Wallach Abegglen (v. Ampere) auf Rang zwei (75,298 Prozent). Im Grand Prix hatte Victoria Max-Theuer die Führung übernommen (74,174), in dieser Prüfung wurden Helen Langehanenberg und Annabelle nach Fehlern in der Piaffe Dritte (71,391).    hen

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