2. Dezember 2020

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Noble Heidi Siegt Unter Andrasch Starke Im Pr.d. Winterkšnigin Gr.3

Noble Heidi Siegt Unter Andrasch Starke Im Pr.d. Winterkšnigin Gr.3

Noble Heidi erklimmt den Thron: Im bedeutendsten Rennen für zweijährige Stuten in Deutschland, dem Preis der Winterkönigin (Gruppe III, 105.000 Euro, 1.600 m) als Highlight beim Saisonfinale mit 13 Rennen am Sonntag auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim, triumphierte die 2,7:1-Favoritin mit Jockey Andrasch Starke.

Die von Champion Henk Grewe in Köln für den Krefelder Manfred Schmelzer, der seinen bislang größten Erfolg als Besitzer feierte, vorbereitete Intello-Tochter Noble Heidi erfüllte alle Erwartungen und sicherte sich nach drei Starts und zwei Erfolgen in Frankreich die Siegprämie von 60.000 Euro.

Mit Andrasch Starke musste Noble Heidi, ein 70.000 Euro-Jährlingskauf bei der BBAG-Auktion 2019 aus französischer Zucht, auf der Zielgeraden nur den Widerstand der an der Spitze vehement dagegenhaltenden Brümmerhoferin Novemba brechen. Die große Außenseiterin hatte sich mit Sibylle Vogt vorne früh abgesetzt, wobei nur Noble Heidi folgen konnte, die mit den größeren Reserven noch sicher mit einer dreiviertel Länge an ihr vorbeikam.

„Das Rennen war sehr schnell, eigentlich wollte ich mit Noble Heidi an zweiter Stelle gehen, aber dann begannen wir an vierter Stelle“, sagte Siegreiter Andrasch Starke. „Als sie vorne war, guckte sie in Richtung Publikum und spitzte die Ohren, das machen nur die besten Pferde.“

Trainer Henk Grewe bezeichnete Noble Heidi als „tolles Pferd“ und „Steherin“. Seine Einschätzung: „Es war ein sehr zügig gelaufenes Rennen. Andrasch hat sie bestens geritten und ihr einen optimalen Rennverlauf serviert. Wir werden jetzt in die Winterpause mit ihr gehen und schauen, ob wir 2021 in Deutschland oder in Frankreich anfangen.“

Die 23,5:1-Chance Novemba hielt bis zum Schluss dagegen und bot als Zweite ihre bislang beste Form. „Sie hat eine Riesengaloppade. Ich sollte selbst vorne gehen, wenn kein anderer die Initiative ergreifen würde. Sie hat auch in dem Moment, als sie passiert war, immer wieder zurückgekämpft“, versicherte ihre in Top-Form agierende Reiterin Sibylle Vogt.

Amazing Grace steigerte sich nach unglücklichem Rennverlauf von letzter Stelle noch auf Rang drei. „Sie war zu weit hinten, und dann hatte sie auf der Geraden lange keinen Platz, aber die Leistung konnte sich sehen lassen“, fasste Racing Manager Ronald Rauscher zusammen. Die ersten drei Stuten werden alle in Köln-Weidenpesch trainiert.

Marlar, Near Lady und Peaches folgten auf Rang vier bis sechs schon weiter zurück, der Rest hatte keine Chance. Die Co-Favoritin Reine d‘ Amour fiel schon früh völlig aus der Partie und an die letzte Stelle zurück, wofür man zunächst keine Erklärung hatte.

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