2. Dezember 2020

Pegamo.de

Alles übers Pferd

Großbritanniens Laura Tomlinson und Rose of Bavaria in Oldenburg. Die Britin will auch 2020 wieder dabei sein. (Foto: Stefan Lafrentz)

Großbritanniens Laura Tomlinson und Rose of Bavaria in Oldenburg. Die Britin will auch 2020 wieder dabei sein. (Foto: Stefan Lafrentz)

Oldenburg – Vom 29. Oktober bis zum 1. November ist die EWE-Arena Schauplatz für Spring- und Dressursport auf internationalem Niveau beim AGRAVIS-CUP. Ein bedeutendes Glanzlicht des Sportkalendes ist dabei explizit der Louisdor-Preis, der national wie auch international stets größte Aufmerksamkeit erfährt, sind doch in dieser Serie die Championatspferde der Zukunft auszumachen.

Der Louisdor-Preis ist für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde offen und mündet in einem Finale für die besten Pferde in Frankfurt. Die Qualifikation erfolgt bei internationalen Turnieren und besteht aus jeweils zwei Prüfungen: der Intermediaire II und dann dem Kurz-Grand Prix für die besten zwölf Paare aus der Inter II. Oldenburg ist in diesem außergewöhnlichen Jahr wie auch in den Vorjahren die sechste und letzte Station, um den Einzug ins Finale zu schaffen.  

Große Tour im Dressurviereck

Anziehungskraft entfaltet genauso die große Tour in der Dressur, zu der der Grand Prix und der Grand Prix Special zählen – beides im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger-Stiftung – sowie der MEGGLE Preis, die Grand Prix Kür. Diese Tour wird internationale Erfolgskandidaten wie Dorothee Schneider (Framersheim) anziehen. Die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin mit der Mannschaft will dafür Faustus und Sammy Davis mit nach Oldenburg bringen. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) wird Eaton UNITECHNO, mit dem er in Le Mans sowohl den Grand Prix, als auch den Special im Oktober gewann, beim AGRAVIS-Cup einsetzen. Mit der einstigen Weltcupsiegerin Adelinde Cornelissen (Niederlande). Laura Tomlinson aus Großbritannien (Mannschafts-Olympiasiegerin 2012) ist gute internationale Konkurrenz im Aufgebot und allein aus Deutschland zählen insgesamt 12 Dressurreiter und -reiterinnen zum Aufgebot des CDI.

Safety First – schon beim Aufbau

Der Aufbau für den AGRAVIS-Cup hat am Montag bereits begonnen und schon zu diesem Zeitpunkt gilt das Hygienekonzept, das den AGRAVIS-Cup überhaupt erst ermöglichen kann. Abstandsregeln, Mund-Nase-Schutz, das gilt auch jetzt schon und wird durch Ordner streng überwacht. “Uns liegt daran, das Konzept von der ersten bis zur letzten Minute umzusetzen, um die größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten zu ermöglichen”, unterstreicht Niklas Droste (ESCON Marketing GmbH). Diese Sorgfalt und Disziplin wird auch Teilnehmern, Team und Besuchern des AGRAVIS-Cup zugetraut. Insgesamt 24 Spring- und Dressurprüfungen stehen auf dem im Gesamtumfang reduzierten Programm. Die Erfahrungen, die der Veranstalter in Dortmund im März und in der Folge bei Veranstaltungen in Essen-Herbergen, Donaueschingen und Herzlake in der Organisation unter Pandemie-Bedingungen sammeln konnte, flossen bereits in die Planung des AGRAVIS-Cup ein. Aktuelle Informationen, wie Zeiteinteilung, Starter- und Ergebnislisten sind unter www.turnierorg.de erreichbar.

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