19. November 2020

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Louisdor-Preis: Letzte Final-Tickets für Marshall-Bell und Grey Flanell

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Oldenburg (fn-press). Nach der finalen Qualifikationsstation beim Agravis-Cup stehen nun alle zwölf Paare für das Finale des Louisdor-Preises fest: In der Oldenburger EWE-Arena schnappten sich Daniel Bachmann-Andersen mit Marshall-Bell und Lena Waldmann mit Grey Flanell die zwei verbliebenen Tickets für das Finale der Nachwuchspferde-Serie, das in der Frankfurter Festhalle stattfinden wird. 

Der Louisdor-Preis richtet sich an acht- bis zehnjährigen Pferde und soll ihnen den Sprung in den „großen“ Dressursport erleichtern. Und in der Vergangenheit hat sich die Serie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) dabei schon als Championatsschmiede entpuppt. So zählen unter anderem die heutigen Spitzenpferde Weihegold OLD, Emilio, DSP Samy Davis jr. und TSF Dalera BB zu den Siegern der Serie, die von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung unterstützt wird.

In der Oldenburger EWE-Arena entschied der Däne Daniel Bachmann-Andersen mit dem erst achtjährigen Marshall-Bell die Einlaufprüfung auf Intermediare-II-Niveau für sich. Seinen Auftritt mit dem Blue-Hors-Don-Romantic-Sohn bewerteten die Richter mit 71,658 Prozent. Auf Rang zwei beendeten unterdessen Martin Pfeiffer (Voerde) und der zehnjährige Oldenburger Wallach Riccio (von Rock Forever I-Argentinus) die Intermediare II mit 70,184 Prozent.

In der Finalqualifikation, die als Kurz-Grand-Prix ausgetragen wird, hießen die Sieger dann erneut Bachmann-Andersen und Marshall-Bell. Bemerkenswert dabei: Obwohl sich der dänische Kaderreiter gleich zu Beginn der Prüfung kurz verritt, leuchteten am Ende noch 74,767 Prozent für ihn und das jüngste Pferd des Starterfeldes von der Anzeigetafel. Der zweite Platz ging derweil an Katharina Hemmer (Erwitte), die im Kurz-Grand-Prix die neunjährige Hannoveranerin Signorina (von Sandro Hit-Ehrenwort) vorstellte (71,512 Prozent). Weil das Duo sein Ticket für das Finale aber bereits bei der Station in Verden gelöst hatte, qualifizierten sich die drittplatzierten Lena Waldmann (Werder) und der zehnjährige Grey Flanell für Frankfurt. Mit dem niederländischen Hengst (von Gribaldi-Clavecimbel) brachte es Waldmann auf 70,186 Prozent.

Insgesamt waren neun Paare in Oldenburg angetreten, um noch ein Final-Ticket zu ergattern. „Trotz des kleinen Starterfeldes hatten wir hier ein hohes Niveau mit interessanten Pferden“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu und blickte zufrieden auf die sechs Qualkifikationsturniere zurück, die unter Corona-Auflagen glücklicherweise auch 2020 stattfinden konnten: „Der Louisdor-Preis hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass wir in Deutschland tolle Nachwuchs-Grand-Prix-Pferde haben.“ fn-press/Nico Nadig

Für das Finale, das nach aktuellem Stand vom 17. bis 20. Dezember in Frankfurt über die Bühne gehen soll, haben sich auf den sechs Qualifikationsstationen demnach folgende Pferde qualifiziert:

  • Hagen a.T.W.: Denoix PCH mit Hubertus Schmidt und Gino mit Holga Finken
  • Bettenrode: Greek Air mit Emma Kanerva und First Romance mit Dorothee Schneider
  • Verden: Beryll mit Hubertus Schmidt und Signorina mit Katharina Hemmer
  • Elmlohe: Bonheur de La Vie und Hanami OLD, beide mit Sandra Nuxoll
  • Ising: Rockson mit Uwe Schwanz und Django mit Sabine Rüben
  • Oldenburg: Marshall-Bell mit Daniel Bachmann-Andersen und Grey Flanell mit Lena Waldmann

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