19. November 2020

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Oldenburg: Kür-Sieg für Dorothee Schneider

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Oldenburg (fn-press). In der Oldenburger EWE-Arena ist unter strengen Corona-Auflagen der Agravis-Cup 2020 über die Bühne gegangen. Ein Sieg mit DSP Sammy Davis jr. in der Grand Prix Kür sowie ein zweiter Platz mit Faustus im Special glückte Dressur-Olympiakaderreiterin Dorothee Schneider. Bester deutscher Reiter im Großen Preis von Oldenburg war Niklas Betz, der mit Cornando Platz zwei belegte.

Zu den Highlights des Agravis-Cups zählten die Dressurprüfungen, die wie gewohnt auf Vier-Sterne-Niveau ausgetragen wurden. Dabei überzeugte aus deutscher Sicht vor allem Olympiakaderreiterin Dorothee Schneider (Framersheim). Den Grand-Prix beendete die Reitmeisterin mit DSP Sammy Davis jr. (von San Remo – Wenckstern) als Zweite (74,870 Prozent). Mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Wallach Faustus (von Falsterbo – Forrest xx) schloss Schneider diese Prüfung auf dem dritten Rang ab (72,261 Prozent). Als Sieger ging derweil der Finne Henri Ruoste auf dem Wallach Kontestro (74,870 Prozent) hervor.

In der Kür gab es dagegen kein Vorbeikommen an „Sammy“ und Schneider: Mit 80,210 Prozent gewann das Erfolgsduo souverän. Platz zwei sprang für die Reitmeisterin dann im Grand Prix Special heraus: Mit Faustus brachte es die Mannschaftsolympiasiegerin auf 74,617 Prozent. Der Sieg ging unterdessen erneut an Ruoste und Kontestro (76,255 Prozent). Interessant ist hier übrigens die „Springpferde“-Abstammung des zehnjährigen belgischen Wallachs: Contendro I – Cassini II.

Auch das deutsche Perspektivkader-Paar Senta Kirchhoff (Menden) und der Oldenburger L’Arbuste OLD (von Skovens Rafael – Zardin Firfod) durfte sich über Platzierungen freuen: Sie belegten im Grand Prix Rang vier (71,783) und wurden im Special Dritte (72,915 Prozent). Der Wallach, amtierender Sieger im Louisdor-Preis, wurde zudem als bestes Oldenburger Dressurpferd in dieser Prüfung ausgezeichnet.

Im ersten Umlauf des Großen Preises der Springreiter sicherten sich 17 von 60 Startern mit einem fehlerfreien Auftritt einen Platz im Stechen des Zwei-Sterne-S-Springens. Hier blieb der 22-Jährige Niklas Betz (Limbach) mit seinem elfjährigen westfälischen Wallach Cornando (von Cristallo – Cordobes I) in 36,86 Sekunden erneut ohne Strafpunkte, gleichbedeutend mit Rang zwei. Platz drei sicherte sich Emilia Löser (Niedermeisen). Im Stechen kam die U21-Kaderreiterin auf dem elfjährigen Lesodero nach 38,19 Sekunden ebenfalls fehlerfrei ins Ziel – Lesodero (von Lordanos – Lancer II) erhielt im Anschluss den Titel als bestes Oldenburger Pferd der Big Tour. Der Sieg im Großen Preis ging unterdessen an Dänemark – Zascha Nygaard Andreasen gewann auf dem Wallach Quinn. fn-press/Nico Nadig

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