19. November 2020

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Frankfurter Festhallen-Reitturnier erst 2021 wieder in gewohnter Form

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Frankfurt/Main (fn-press). Das traditionsreiche Internationale Frankfurter Festhallen-Reitturnier wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Veranstalter teilten mit, dass die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus die Entscheidung, das Turnier erst 2021 wieder stattfinden zu lassen, unumgänglich machen. Eine gute Nachricht für den Dressursport gibt es aber dennoch: Die Finals der Serien Louisdor-Preis, Piaff-Förderpreis und Nürnberger Burg-Pokal finden trotzdem am vierten Adventswochenende statt, jedoch auf dem Schafhof in Kronberg im Taunus.

„Der gesamte Dressurausschuss ist dem Team des Schafhofs und der Rheinberger-Stiftung sehr dankbar dafür, dass sie alles möglich machen wollen, damit die Serien in diesem Jahr doch noch zu einem guten Abschluss kommen“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu. Normalerweise hätte das Finale des Piaff-Förderpreises für die besten deutschen U25-Dressurreiter Mitte November in Stuttgart stattfinden sollen. Doch das Weltcup-Turnier „German Masters“ wurde ebenfalls schon Corona-bedingt abgesagt. Die Finals der Nachwuchspferde-Serien Louisdor-Preis und Burg-Pokal finden traditionell in der Frankfurter Festhalle statt. Nun sollen die drei Finals bei einem „Festlichen Hallenturnier in Kronberg“ im Dezember am ursprünglichen Turnierwochenende (17.-20. Dezember) auf dem Schafhof der Familie Rath-Linsenhoff ausgetragen werden. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden, dem Pferdesportverband Hessen und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) werden dafür Rahmenbedingungen unter Corona-Regeln geprüft. Als Schauplatz internationaler Spring- und (Weltcup)-Dressurprüfungen kann Kronberg allerdings nicht, wie für Frankfurt geplant, einspringen.

„Wir – als Veranstaltungsagentur und mit dem Sport leidenschaftlich verbundene Familie – waren lange Zeit optimistisch gestimmt und frohen Mutes für ein Festhallen Reitturnier 2020”, sagte Turnierleiter Matthias Alexander Rath. Noch im Juni konnte auf dem Schafhof in Kronberg ein Dressurfestival, unter anderem mit der ersten Qualifikation des Piaff-Förderpreises, unter Corona-Bedingungen stattfinden. „Dass die Voraussetzungen in der Festhalle andere sind, als bei einem Freilandturnier war uns vollkommen klar”, so Rath weiter, „an diese anderen Voraussetzungen haben wir uns bei der Planung fortlaufend angepasst und bis zuletzt um jede Chance gerungen. Es wurden neue Ideen entwickelt, Gespräche geführt und wir haben erlebt, dass alle Beteiligten ihr Bestes gegeben haben, um Pferdesport in der Frankfurter Festhalle möglich zu machen. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Aktuell sei jedoch auf Grundlage der beschlossenen Maßnahmen durch Bund und Länder das Risiko nicht mehr einzuschätzen, Planungssicherheit in keinster Weise mehr gegeben. „Zudem ist die Idee eines Geisterturniers vor leerer Halle für jeden Pferdesportfan einfach unvorstellbar. Deswegen haben wir uns schlussendlich schweren Herzens gegen eine Durchführung und für eine Verschiebung der 49. Edition des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt entschieden“, resümiert Rath.

Bereits für 2020 erworbene Tickets behalten auch 2021 ihre Gültigkeit. Ticketkäufer müssen ihre bereits gekauften Eintrittskarten nur aufbewahren. Auch eine Rückerstattung des Ticketpreises ist möglich. Informationen zur Abwicklung sowie zur Turnier-Verschiebung gibt es auf der Internetseite des Veranstalters unter https://festhallenreitturnier-frankfurt.com/das-turnier/faqs-2/

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