23. Januar 2021

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Warm-Up für die Dressur auf dem Schafhof in Kronberg - hier Sandra Nuxoll. (Foto: Stefan Lafrentz)

Warm-Up für die Dressur auf dem Schafhof in Kronberg - hier Sandra Nuxoll. (Foto: Stefan Lafrentz)

Kronberg/ Taunus – Die Erleichterung ist fast greifbar: Wer bei den drei Dressur-Serienfinals auf dem Schafhof in Kronberg am 19. und 20. Dezember starten darf, ist beeindruckt, dass die Familie Linsenhoff/ Rath alles dafür getan hat, Sport bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit zu ermöglichen. “Wir haben alle gebangt, ob es gehen wird”, räumt Reitmeister Hubertus Schmidt aus Borchen ein, “ und wir freuen uns wirklich sehr, dass die Finals stattfinden dürfen.”

Und auch Isabel Freese, Norwegens Vorzeigereiterin mit Wohnsitz bei Vechta, freut sich “dass die Dressurfinals stattfinden können”. Wie Schmidt auch habe sie “echt gezittert”, ob es nicht doch abgesagt werden muss.

Turnier, Sport, Abstand – “das geht”

Dass das Highlight zum Jahresabschluss, das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt nicht stattfinden kann, sei bedauerlich, so Schmidt, aber eben auch nachvollziehbar angesichts der Corona-Pandemie. “Ich bin sicher, dass auf dem Schafhof sehr gute Schutzmaßnahmen ergriffen wurden und alles genau so ist wie es jetzt sein soll und muss”, unterstreicht der Dressurausbilder. Regeln zum Schutz für alle einzuhalten, ist für den Profi auf dem Fleyenhof zur Routine geworden: “Wir reiten so viel es geht draußen. Ich habe alle meine Angestellten immer darauf hingewiesen, dass wir gemeinsam vorsichtig und umsichtig sein müssen, Abstand halten und vorausschauend planen müssen. Das ist für uns genauso wichtig wie für alle Menschen, denen wir begegnen.”

Willkommene “Mehrarbeit” für Profis

Hubertus Schmidt hat selbst ein Pferd im NÜRNBERGER BURG-POKAL und zwei im Louisdor-Preis  finalqualifiziert, seine Schülerin Katharina Hemmer qualifizierte ein Pferd im Louisdor-Preis und mit Lune-Karolin Müller ist eine weitere Schülerin im Piaff-Förderpreis-Finale dabei. Unverkennbar ist der “Chef” stolz auf soviel gute Arbeit. 

Gleich drei Pferde konnte das erfolgreichste Mitglied des Frankfurter Turnierstalls Schwarz-Gelb e.V., Dorothee Schneider aus Framersheim, für den NÜRNBERGER BURG-POKAL qualifizieren, was schon eine reife Leistung ist. Allerdings dürfen Finalisten maximal zwei Pferde im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL reiten und das werden Villeneuve und Sisters Act OLD sein. Mit First Romance ist die Mannschafts-Olympiasiegerin auch im Louisdor-Preis dabei.

Isabel Freese sattelt ebenfalls zwei Pferde im NÜRNBERGER BURG-POKAL: den neun Jahre alten Fürsten Look, den sie gleich bei der ersten Qualifikation sicher an die Spitze ritt und den Totilas-Sohn Top Gear, der sich in Verden das “Ticket” ins Finale sicherte. Freese freut sich auf die zwei Tage in Kronberg. 2019 gewann die zierliche Blondine mit Total Hope das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL und auch diesmal wird es spannend, denn die Konkurrenz ist wie immer von allerbester Qualität.

Alle sechs Prüfungen vom Festlichen Dressurturnier auf dem Schafhof werden im Livestream bei www.clipmyhorse.tv übertragen.

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