15. Januar 2021

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Riad: Christian Kukuk Sieger im Weltcup-Springen

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Riad (fn-press). Auch beim zweiten Turnierwochenende in Saudi-Arabiens Hautstadt Riad präsentierten sich die deutschen Springreiter in Top-Form. Das Weltcup-Springen des Fünf-Sterne-CSI gewann Christian Kukuk (Riesenbeck) vor Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien), Julien Epaillard (Frankreich) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck).

Vergangene Woche vier Sterne, nun sogar fünf: Das Turnier „Diriyah Equestrian Festival“ in Riad (Saudi-Arabien) bot den Reitern erneut ein Weltcup-Springen der arabischen Liga, dem die deutschen Gäste wiederum ihren Stempel aufdrückten. Das Stechen des mit umgerechnet rund 150.000 Euro dotierten Weltcup-Springens, das der italienische Parcoursdesigner Uliano Vezzani gestaltete, erreichten sieben Paare, unter ihnen vier deutsche. Die beste Linie und damit die schnellste Zeit von 40,45 Sekunden erwischte Christian Kukuk. Der Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum setzte den erst achtjährigen belgischen Hengst Mumbai, einen Sohn des Spitzenvererbers Diamant de Semilly, ein. Rund eine Sekunde länger war Daniel Deußer mit dem zwölf Jahre alten Zangersheider Hengst Scuderia 1918 Tobago Z (v. Tangelo) unterwegs. Auch dieses Paar blieb fehlerfrei und belegte Rang zwei (0/41,42). Zwischen die Deutschen schob sich der Belgier Jos Verlooy mit dem Oldenburger Wallach Varoune (v. Verdi TN). Das Paar überquerte die Ziellinie in fehlerfreien 42,22 Sekunden, Platz drei. Ludger Beerbaum reihte sich an Position vier ein. Auch der „Altmeister“ saß im Sattel eines noch sehr jungen Pferdes: Die Monte Bellini-Tochter Mila aus dem Zuchtverband Oldenburg International ist erst acht Jahre, meistert die Anforderung in Fünf-Sterne-Parcours aber bereits sehr souverän.

Pech hatte der vierte deutsche Teilnehmer am Stechen. Philipp Weishaupt (Riesenbeck), der eine Woche zuvor mit Coby den Großen Preis von Riad gewonnen hatte, kam aus dem Sattel, als seine französische Stute Asathir vor einem Oxer verweigerte – Ausschluss und somit Platz sieben im siebenköpfigen Stechen. Auch in der zweiten Turnierwoche ließ die Konkurrenz zu wünschen übrig. Neben den Deutschen, den Franzosen Kevin Staut, Roger Yves Bost und Julien Epaillard sowie Jos Verlooy aus Belgien traten fast nur Reiter der arabischen Welt an. Am morgigen Samstag haben die Aktiven noch einmal die Chance, im Großen Preis des CSI5* Geld zu verdienen, ehe sie sich auf den Heimweg nach Europa machen.   hen

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