26. September 2021

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Hannovers – Beste Acht Junghengste mit Weltmeyer- und Stakkato-Preisen ausgezeichnet

Hannoveraner Springpferdechampion Valensky wurde mit dem Stakkato-Preis ausgezeichnet. Foto: Stefan Lafrentz

Hannoveraner Springpferdechampion Valensky wurde mit dem Stakkato-Preis ausgezeichnet. Foto: Stefan Lafrentz

Verden. Der Hannoveraner Verband hat zum zehnten Mal die besten Junghengste nach ihrer erfolgreich abgelegten Prüfung ausgezeichnet. Die Züchter von drei Dressurhengsten dürfen sich über den Weltmeyer-Preis freuen. Der Stakkato-Preis für Parcourstalente ging an fünf Zukunftshoffnungen. Die feierliche Preisübergabe vor großem Publikum wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde im Visier hatte Dancier Gold v. Dancier/Weltmeyer (Z.: Georg Strübing, Vienenburg, Bes.: Gestüt Sprehe, Benstrup). Der Enkel des Namensgebers dieser wertvollen Auszeichnung war beim Hannoveraner Championat sowie beim Bundeschampionat erfolgreich und überzeugte in beiden Teilen des Sporttests (Endnoten 8,73 und 9,24). Mit Simone Alexandra Pearce war der Glanzrappe im Dezember vergangenen Jahres für das große Championat in Verden nominiert, das coronabedingt nicht stattfinden konnte.

Ein wahrer Musterschüler ist der Escolar/Rohdiamant-Sohn Escamillo (Z.: Dr. Carolin Langhorst, Ratingen, Bes.: Kimberly Davies-Sious, USA). Der im Rheinland gezogene Braune verließ die Verdener Körung bereits als Prämienhengst und absolvierte 2020 Teil II seines Sporttests in Verden mit der bravourösen Endnote 9,36 und feierte mit Helen Langehanenberg im Sommer Siege in Dressurpferdeprüfungen.

In Bayern geboren und aufgewachsen ist Shu Fu v. Sezuan/Fürst Heinrich (Z.: Gestüt Greim, Bärnau, Bes.: Landgestüt Celle). Verletzungsbeding konnte er nicht zur Körung nach Verden reisen. Bei der Körung in München-Riem entdeckte Landstallmeister Dr. Axel Brockmann den athletischen Fuchs. Er schickte ihn im November zum 50-Tage-Test nach Schlieckau, wo Shu Fu mit Traumnoten das Prüfungslot anführte (Endnote 8,84).

Durch seine beeindruckende Vielseitigkeit überzeugt Abraxas v. Araldik/Now or Never M (Z.: Manfred Schäfer, Köchingen, Bes.: Gestüt Fohlenhof, Haßloch). Er gehörte nicht nur in beiden Teilen seines Sporttests zu den Besten (Endnoten 8,32 und 8,61), sondern wurde im August vergangenen Jahres mit Pia Münker als Vize-Bundeschampion der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde bejubelt. Für seine überdurchschnittlichen Bewertungen im Sporttest Schwerpunkt Springen wurde er mit dem Stakkato-Preis ausgezeichnet. 

Das Gestüt Fohlenhof in Haßloch hat auf dem Verdener Hengstmarkt 2017 gut hingeschaut: Neben Abraxas trat auch der Cascadello/For Keeps-Sohn Casco Bravo (Z.: Lars Nieberg, Sendenhorst, Bes.: Gestüt Fohlenhof, Haßloch) die Reise in die Pfalz an. Als Prämienhengst der Körung in Verden gefeiert, hat Gerrit Nieberg Casco Bravo bereits in Springpferdeprüfungen erfolgreich vorgestellt. Überaus athletisch präsentierte sich der Braune in beiden Teilen des Sporttests Springen (Endnoten 8,38 und 8,53) und gehört damit zu den besten jungen Hannoveraner Springhengsten.

Gleich zwei Stakkato-Preisträger gehören in das Landgestüt Celle, beide verbrachten ihre Jugend im Hengstaufzuchtgestüt Hunnesrück. Bevor der Diacontinus/Escudo-Sohn Diathletico (Z.: Wilfried Griesbach, Neustadt) zum 50-Tage-Test nach Neustadt/Dosse fuhr, wo er mit der Endnote 8,81 kaum Wünsche offen ließ, glänzte der Rappe mit Daniel Neiß als Fünfter des Hannoveraner Springpferdechampionats der Vierjährigen. In Verden kam die größte Konkurrenz aus dem eigenem Stall: Valensky v. Valentino/Cornet Obolensky (Z.: Hendrik A. Könemann, Thomasburg) holte sich mit Sven Rudolph den Titel des Jahrganges 2016. Im Hengstexamen waren die beiden nahezu gleichwertig, Valensky sprang zur Endnote 8,95.

Der fünfte Stakkato-Preis ging an Toulago v. Toulon/Contender (Z.: Jens-Peter Rabeler, Winsen). Schon auf seiner Körung 2017 in Verden weckte die hohe Sportlichkeit Begehrlichkeiten und der Springreiter Lutz Gripshöver ersteigerte den Braunen. Schon früh demonstrierte Toulago seine Leistungsfähigkeit in beiden Sporttests (Endnoten 8,19 und 8,97). Mittlerweile liegt sein Fokus auf dem Turniersport. Nach kurzem Deckeinsatz auf der Station Ligges ist er mit Katharina Böhnke in Springpferdeprüfungen von A bis M erfolgreich.

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