12. April 2021

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Helen Langehanenbergs Damsey FRH verabschiedet

Helen Langehanenberg Von World Dressage Masters - https://www.flickr.com/photos/wdmmedia/8320650995/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27085393

Helen Langehanenberg Von World Dressage Masters - https://www.flickr.com/photos/wdmmedia/8320650995/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27085393

Doha/QAT (fn-press). Im Rahmen des internationalen Fünf-Sterne-Dressurturniers in Doha/Katar hat Helen Langehanenberg ihr Erfolgspferd Damsey FRH aus dem Sport verabschiedet. 2017 gehörte der nach wie vor fitte, aber mittlerweile 19-jährige Hannoveraner zum deutschen Goldteam bei den Europameisterschaften in Göteborg, 2019 wurde er Dritter im Weltcup-Finale.

Damsey FRH, ein Sohn des Dressage Royal aus einer Ritual-Mutter, stammt aus der Zucht der Hengsthaltung Kothe. 2005 absolvierte er in Adelheidsdorf seinen 30-Tage-Test, war anschließend Prämienhengst der Hannover Sattelkörung und 2006 Dressursieger der Dänischen Körung. Im selben Jahr wurde er mit Inga von Helldorff Sechster bei den WM der Jungen Dressurpferde in Verden und ein Jahr später Dritter bei den Bundeschampionaten in Warendorf. 2008 nahm Steffen Frahm im Sattel des Hengstes Platz und bildete ihn bis zum Grand Prix. 2011 platzierte sich das Paar im Finale des Nürnburger Burgpokals und 2012 im Finale des Louisdor-Preis. Ende 2015 verlässt Frahm die Hengststation Meyer in Dorum, auf der der auch als Zuchthengst gefragte Damsey aufgestellt ist. Als neue Reiterin präsentieren die Besitzerinnen Louise Leatherdale und Susanne Meyer 2016 dann Helen Langehanenberg. Gleich ihr erster gemeinsamer Grand-Prix-Start auf dem Mannheimer Maimarktturnier wird zu einem Erfolg und noch im selben Jahr nehmen sie am Nationenpreisturnier in Falsterbo teil. Ein Jahr später legen Langehanenberg und Damsey FRH mit einem Sieg und einem zweiten Platz in der CDI-Tour in Aachen den Grundstein für ihre EM-Nominierung in Göteborg, wo der Hengst mit Team-Gold den größten Triumph seiner langen Karriere feiert. Ein Jahr später wird das Paar mit 86,572 Prozent Dritter im Weltcup-Finale und gehört in Aachen zum deutschen Nationenpreisteam. Nach dem Corona-Jahr 2020 mit gerade einmal vier Weltcup-Einsätzen haben die Reiterin und die beiden Besitzerinnen von Damsey FRH in Doha beschlossen, den erfolgreichen Hengst offiziell aus dem großen Sport zu verabschieden. Das passe sehr gut in den Rahmen dieses Turniers, schreibt Langehanenberg auf ihrer Instagram-Seite. „Und Damsey hat es einfach verdient. Er ist in Topform. 19 Jahre? Keine Spur! Er würde gerne aus seinem Fell platzen, zumindest fühlt es sich so an, wenn man auf ihm sitzt. Er hat einfach viel Kraft. Und er ist wirklich glücklich, wieder auf einem Turnier zu sein, weil sich hier natürlich alles um ihn dreht.“ Deshalb wolle sie das Buch jetzt nicht kategorisch schließen. Vielleicht werde man Damsey noch auf ein oder zwei Veranstaltungen in diesem Jahr sehen.

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