27. Oktober 2021

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Internationale Marbacher Vielseitigkeit ohne Zuschauer

Olympia- und EM-Sichtung, Berufsreiterchampionat und Landesmeisterschaft: die internationale Marbacher Vielseitigkeit vom 6. bis 9. Mai. Foto: equistock.de/Tom Hartig

Olympia- und EM-Sichtung, Berufsreiterchampionat und Landesmeisterschaft: die internationale Marbacher Vielseitigkeit vom 6. bis 9. Mai. Foto: equistock.de/Tom Hartig

Marbach a.d.L. (fn-press). Nach der Absage im vergangenen Jahr laufen die Vorbereitungen für die internationale Vielseitigkeit vom 6. bis 9. Mai in Marbach auf Hochtouren. Die von Gelände-Parcourschef Rüdiger Schwarz konzipierten Kurse für das CCI4*-S mit dem Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit und die Landesmeisterschaften (CCI*2-S) im herrlichen Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts Marbach nehmen Gestalt an. Parallel dazu wird an den der aktuellen Corona-Lage angepassten Hygienekonzepten gefeilt. 

Doch eines zeichnet sich längst ab: Zuschauer wird man in diesem Jahr am Rande der Geländestrecken beim Top-Event auf der Schwäbischen Alb nicht begrüßen dürfen. Ein Trost für die Fans: Zum einen behalten bereits für das Turnier 2020, das abgesagt werden musste, erworbene Eintrittskarten für 2022 ihre Gültigkeit. Zum anderen wurde mit dem im internationalen Vielseitigkeitssport breit aufgestellten Broadcaster Horse&Country TV ein Vertrag geschlossen, der an allen Turniertagen einen auf Deutsch kommentierten kostenlosen Live-Stream auf der Homepage des Veranstalters unter www.marbacher-vielseitigkeit.de garantiert. Abzurufen ist die Aufzeichnung auf Englisch außerdem zunächst live, dann im Archiv von horseandcountry.tv.

“Marbach ist ein ganz wichtiger Schritt für uns in Richtung der Olympischen Spiele in Tokio und der Europameisterschaften”, sagt Bundestrainer Hans Melzer. Doch nicht nur für die deutschen Reiter beginnt die Olympiasaison in Marbach. „Die nationalen Föderationen Polens, Australiens und Japans haben um Startplätze für ihre besten Reiter gebeten, um diese für Tokio zu sichten“, so Iris Goedicke-Ruggaber, die in der Turnierleitung für die sportfachlichen Belange verantwortlich zeichnet. „Generell ist die Resonanz überwältigend,“ erklärt sie, „schon zwei Tage nach Veröffentlichung der Ausschreibung waren knapp 100 Nennungen eingegangen.“ Die Fachfrau, die auch international als Steward des Weltreiterverbandes im Einsatz ist, ist zuversichtlich, dass das Turnier auch unter den pandemiebedingten schwierigen Bedingungen gut über die Bühne gehen wird. Nicht zuletzt, „weil wir als Veranstalter die volle Unterstützung des Haupt- und Landgestüts haben. In allen Bereichen arbeiten die Mitarbeiter des Gestüts mit uns zusammen an konstruktiven Lösungen.“ Beste Voraussetzungen also für ein Top-Turnier auch in schwieriger Zeit. Dr. E. Weber-Herrmann/Hb

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