23. Juni 2021

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Sympathieträger Sympatico – Verdener Auktion im April

Sympatico v.Secret/Don Crusador. Foto: Hannoveraner Verband

Sympatico v.Secret/Don Crusador. Foto: Hannoveraner Verband

Verden. Die Verdener Auktion im April entwickelte sich zu einem munteren Marktplatz. Die 67 talentierten Reitpferde kosteten im Durchschnitt 25.634 Euro. Die Statistik führte gleich die Kopfnummer eins an. Für 105.000 Euro wurde Sympatico an einen Dressurausbilder aus Hessen versteigert.  

105 Gebote wurden abgegeben, bis der Secret/Don Crusador-Sohn Sympatico (Z.: Dr. Elke Standeker, Stübing/AUT, Ausst.: Carsten Johansen, Bastad/SWE) für 105.000 Euro einen neuen Besitzer in Hessen fand. Vom ersten Tag an war der lackschwarze Dreijährige aus dem Stamm der Anitschke der Sympathieträger der Kollektion und bestach bei jedem seiner Auftritte mit Auktionsreiter Heiko Klausing. Er wird bei seiner Reise von Totilas Erbin v. Top Gear/Benetton Dream (Z. u. Ausst.: Harald Wildhagen, Wennigsen) begleitet, die für 75.000 Euro den Weg in denselben Stall fand. Die traumhafte Dunkelfuchsstute wurde während der Auktionszeit von Jacob Schenk präsentiert.

Zum Spitzenpreis bei den Springpferden flog Chumany v. Cornets Iberio/Stanley (Z. Antonius Schulze-Averdiek, Rosendahl, Ausst.: Schulze-Averdiek Sportpferde, Rosendahl). Der Fünfjährige aus dem Auktionsberitt von Roman Duchac steht am Beginn einer vielversprechenden Karriere und wurde für 65.500 Euro an einen Stammkunden aus Niedersachsen verkauft, der bereits zahlreiche junge Pferde erfolgreich in den internationalen Sport gebracht hat.

Drei weitere Pferde nahmen die 50.000 Euro-Hürde. Zwei davon wurden von Heiko Klausing meisterlich dargestellt. Sir Arthur Carrus v. San Amour/Davignon II (Z. u. Ausst.: Helena und Jukka Niiranen MTY, Ypäjä/FIN) fand für 73.500 Euro einen neuen Besitzer in Frankreich. Die For Romance/Franziskus-Tochter Fantastica (Z.: Berthold Schoemaker, Emlichheim, Ausst.: Gisela Kappelhoff, Beckum) wurde für 56.000 Euro nach Österreich verkauft. In Österreich wird ebenfalls der Baron/Londonderry-Sohn Baronderry (Z. u. Ausst.: Jan Crome-Sperling, Lutter a. Bbg.) weiter gefördert werden. Der Zuschlagspreis für den von Sascha Böhnke meisterlich inszenierten Fuchs lag bei 67.500 Euro.

„Jeder kann in Verden das passende Pferd finden“, hatte der renommierte Dressurausbilder Marcus Hermes schon bei der Präsentation der Auktionskandidaten gelobt. Das hochklassige Angebot wussten Käufer aus der ganz Europa und Nordamerika zu schätzen. 36 Pferde werden in Deutschland bleiben, 31 haben eine weitere Reise vor sich. Der Durchschnittspreis von 25.634 Euro bedeutete eine Steigerung von über 3.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Das größte Kontingent sicherten sich Kunden aus den USA (acht Pferde) gefolgt von Frankreich und Spanien (jeweils vier Pferde).

Schon in einer Woche beginnt der Verdener Fohlen-Frühling. Ab dem 22. April kommen  alle zwei Wochen ausgesuchte Hannoveraner Spitzenfohlen Online zur Auktion. Den Auftakt macht eine exquisite Auswahl von 28 Fohlen.

Weitere Informationen und Ergebnisse: www.hannoveraner.com

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