26. September 2021

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Doppelerfolge in Hagen! Dujardin, Langehanenberg und Bormann siegreich

Charlotte Dujardin (GBR) Mount St John Freestyle (Foto: Stefan lafrentz)

Charlotte Dujardin (GBR) Mount St John Freestyle (Foto: Stefan lafrentz)

Hagen a.T.W. — Tag 4 bei Horses & Dreams meets Japan – Sports Edition begann mit den ‘jungen Wilden’, den U25 Reitern und Reiterinnen in der 2. Qualifikation zur Finalqualifikation zu Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Bereits zum achten Mal wird die erfolgreiche Serie für Nachwuchssportler in diesem Jahr fortgesetzt. Die amtierende Deutsche Meisterin der Springreiterinnen Finja Bormann (GER) gewann das Finale des U25 Springpokals in 2020 und demonstrierte heute bereits erfolgreich ihren Anspruch auf eine Titelverteidigung: Platz 1 und 2 mit Sally und A crazy son of Lavina. Den Prüfungssponsor wird es auch freuen, beide Pferde gehören Bormanns Arbeitgeber, dem Elmgestüt Drei Eichen der Familie Müter. Auf Rang drei und vier folgten Enno Klaphake mit Campino und Niklas Betz mit Million Dollar Baby. 

Karl Brocks Jun. (GER) und Nachkommen des Hengstes Codex One — das scheint ein Erfolgsrezept zu sein. Im Sattel der Hannoveraner Schimmelstute Charlott (Codex One x Caspar) holte Brocks sich den Sieg im Finale der Youngster Tour für 5-jährige Pferde, Preis der Albert Kerbl GmbH, mit Consul E sprang er auf den dritten Platz. Dazwischen schoben sich Tobias Meyer und Casithargos-H (Casino Berlin x Conthargos). 

Weiter ging es mit dem Finale der 6-jährigen Pferde, Preis der Froneri Deutschland GmbH, (Sendenhorst). Max Nieberg und Famous (Favorit Ask x Rockwell) zeigten die schnellste Runde in der 2-Phasen-Springprüfung über 1.25 m und verwiesen Tobias Meyer und Celebrity-H (Comme il faut x No Limit) auf Platz zwei. Der dritte Rang ging an Matthias Mock auf Pan Tau (Perigueux x Le Vainqueur).

Alexa Stais gewinnt das Finale der CSI2* Mittleren Tour 

Drei Stunden dauerte der erste Umlauf im Finale der Mittleren Tour, Preis der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH. So groß war der Andrang, in dem CSI2*-Springen über 1,40 m/1,45 m um den Sieg mitkämpfen zu dürfen. 21 qualifizierten sich für das Stechen, in dem es noch einmal sehr spannend wurde. Am Ende führte eine junge Reiterin aus Südafrika, die seit Jahren ihre Wahlheimat in Deutschland gefunden hat, die Ehrenrunde an, wenn auch Corona-bedingt ohne Zuschauer und deren Applaus. Alexa Stais und Cera (Chap x Restorator) lieferten die schnellste fehlerfreie Runde. Auf Rang zwei kam der lange führende Patrick Stühlmeyer auf Diaron OLD vor Tobias Meyer auf Take a last Chance van de Brae und Philip Rüping auf Chaquitos PS.  

Punktgleich in der Qualifikationsprüfung zur Louisdor-Preis Finalqualifikation und Doppelsieg für Helen Langehanenberg in der Finalqualifikation zum
NÜRNBERGER BURG-POKAL

Sie haben einiges gemeinsam: Lena Waldmann (GER) und Malin Wahlkamp-Nilsson (SWE) waren beide Fünfte im Nürnberger Burg-Pokal Finale, sie sitzen im Sattel von zwei neunjährigen, bewegungstarken Rappen und sie erhielten heute die gleiche Punktzahl in der Einlaufprüfung zur Louisdor-Preis Finalqualifikation. Der Millennium-Sohn Morricone und seine Ausbilderin Lena Waldmann gaben ein sehr harmonisches Bild mit vielen Highlights — 73.526%. Ebenfalls auf Rang eins, der Don Juan de Hus-Sohn Dedale de Hus unter Malin Wahlkamp-Nilsson, der mit seiner ausdrucksvollen Trabtour und Passage beeindruckte. Fabienne Müller-Lütkemeier und ihre Vitalis Tocher Valencia As waren mit 73.026% dicht dahinter. Rang vier belegte Isabell Werth und Superb (Surprice x Donautanz) mit 72.474%. Die besten 12 Paare starten am Sonntag um 12:00 Uhr im Nachwuchspferde Grand Prix (FN) der Qualifikation zum Finale Louisdor-Preis, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. 

An Helen Langehanenberg (GER) führte auch in der Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter kein Weg vorbei. Allerdings stand heute die achtjährige Hannoveraner Stute Schöne Scarlett vorne und verwies ihre Stallkollegin und Siegerin der Einlaufprüfung, Straight Horse Ascenzione (Zack x Don Schufro) auf Platz zwei. Langehanenberg und Schöne Scarlett (Scolari x Londonderry) ritten als erste ins Viereck und legten die Messlatte hoch, ihre 76.244% blieben unerreicht. Damit steht die erste Teilnehmerin für das Finale in der Frankfurter Festhalle fest. Langehanenberg ist mit Recht stolz auf die Leistung der zwei Stuten, “Beide sind der Wahnsinn. Ich freue mich auf alles, was noch kommt mit den beiden.” Sönke Rothenberger und sein Nachwuchspferd Fendi von Franklin platzierten sich auf dem dritten Rang mit 74.146% vor Ingrid Klimke und Equitana’s Firlefranz von Franziskus auf 73.317%. 

Das Abendprogramm im Springstadion stand ganz im Zeichen der CDI4* Tour. Zuerst stand die Premiere für den Grand Prix Special präsentiert von der Marke Höveler mit Musik auf dem Programm. Bei diesem neuen Modus bringt jeder Reiter seine eigene, individuelle Musik mit, die dann während seines Ritts im Hintergrund läuft. An die Spitze tanzte sich Charlotte Dujardin (GBR) mit Mount St John Freestyle. Dujardin verwies Jessica von Bredow-Werndl (GER) mit TSF Dalera BB trotz persönlicher Bestleistung (82,553%) nur auf Rang 2. Isabell Werth (GER) und DSP Quantaz platzierten sich mit 80,340% auf Rang 3.

Das zweite Highlight des Abends, die Preis der Nordpack GmbH Grand Prix Kür fand unter Flutlicht statt auch hier gab es kein vorbeikommen an der Britin Charlotte Dujardin (GBR) mit ihrem anderen Toppferd Gio (84,040%). Wie schon im Grand Prix am Donnerstag, belegten Frederic Wandres (GER) mit Duke of Britain Platz 2 (82,855%), gefolgt von Nanna Skodborg Merrald (DEN) auf Blue Hors Zack auf Rang 3 (82,25%).

Horses & Dreams findet diese Jahr nicht wie gewohnt statt, sondern unter strengen Bestimmungen und ohne Zuschauer vor Ort. Für alle die leider in diesem Jahr nicht dabei sein können – alle Prüfungen werden auf ClipMyHorse.TV übertragen. 

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