26. September 2021

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Louisdor-Preis: Dedale de Hus OLD gewinnt Qualifikation in Hagen – Zweites Finalticket geht an High Five und Anabel Balkenhol

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Hagen am Teutoburger Wald (fn-press). Auch für den Nachwuchspferde-Grand-Prix Louisdor-Preis fiel beim Turnier Horses&Dreams in Hagen a.T.W. der Startschuss in die Saison 2021. Der Oldenburger Dedale de Hus OLD sicherte sich mit seiner schwedischen Reiterin Malin Wahlkamp-Nilsson das erste Ticket für das Serien-Finale im Dezember. Platz zwei belegte der Hannoveraner High Five mit Anabel Balkenhol (Rosendahl). Auch dieses Paar erlangte somit die Eintrittskarte für das Frankfurter Festhallen-Reitturnier, bei dem im Dezember der Sieger des Louisdor-Preises 2021 ermittelt wird.

Der neunjährige Dedale de Hus OLD (von Don Juan de Hus – Fürst Heinrich) gewann die Final-Qualifikation, den Nachwuchspferde-Grand-Prix, mit einem Ergebnis von 74.674 Prozent. Bereits in der Einlaufprüfung hatten der Rapp-Wallach und Wahlkamp-Nilsson die Richter überzeugt, mussten sich den Sieg aber mit dem Oldenburger Morricone (Millennium – Rubin-Royal) und Lena Waldmann (Werder) teilen, die in der Final-Qualifikation nicht mehr antraten.

Die internationale Fünf-Sterne-Richterin Ulrike Nivelle kommentierte den Nachwuchspferde-Grand-Prix und geriet ins Schwärmen über das Siegerpaar: „Da kann man nur gratulieren! Ein Pferd mit ganz, ganz viel Vermögen und Ausdruck, das toll geritten wurde und alles mitbringt für den großen Sport. So ein Pferd hätte man gerne im Stall. Auch die Reiterin hat das toll gemacht und hatte ihr Pferd fein an den Hilfen. Vielleicht hätte ich mir in der Galoppade ein klein bisschen mehr Selbsthaltung gewünscht, insgesamt war der Galopp aber sehr taktsicher, harmonisch und gleichmäßig.“

Das Angaloppieren sei der einzige Moment gewesen, in dem sie kurz habe die Luft anhalten müssen, sagte Malin Wahlkamp-Nilsson und lachte: „Er hat so einen Spaß daran und war mittendrin fast ein bisschen zu heiß, da dachte ich: Oh, warte auf mich! Da wollte er fast vor mir angaloppieren. Aber er will einfach jedem gefallen und es ist ein Hammer-Gefühl ihn zu reiten. Es war ein heute ein klasse Abschluss.“ Das war es in der Tat, denn die Schwedin und der Oldenburger-Wallach waren das letzte Starterpaar im zwölfköpfigen Teilnehmerfeld.

Mit 72.605 Prozent belegten der zehnjährige Wallach High Five (von Hohenstein – De Niro) und Anabel Balkenhol den zweiten Rang. Sie machten nach der Einlaufprüfung einige Plätze gut. Dort hatten sie zuvor noch mit 72.447 Prozent Platz fünf belegt. Den Start in der Frankfurter Festhalle vom 16. bis 19. Dezember kann sich Balkenhol damit bereits jetzt im Kalender notieren, denn jeweils die beiden bestplatzierten Paare einer jeden Final-Qualifikation des Louisdor-Preises erhalten Zugang zum Finale. Bis dahin stehen noch fünf weitere Qualifikation auf dem Programm: München vom 13. bis 16. Mai, Kronberg vom 24. bis 27. Juni, Bettenrode vom 8. bis 11. Juli, Ising vom 9. bis 12. September und Oldenburg vom 28. bis 31. Oktober.

Der Louisdor-Preis ist eine Serie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für acht- bis zehnjährige Dressurpferde, die behutsam an die schwerste Prüfungsklasse herangeführt werden sollen. Zu den bisherigen Siegern zählen unter anderem El Santo, Dablino, Weihegold, Emilio, DSP Samy Davis jr. und TSF Dalera BB, die alle wenig später in den deutschen Championatsmannschaften eingesetzt wurden. Sponsor ist die Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, die die Dressurserie seit 2012 unterstützt. jbc

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