23. September 2021

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Isabell Werth zeigt in der Grand Prix Kür eine Weltklasseleistung und gewinnt souverän den Preis der GBG Mannheim

Podium mit (von links) Anja Plönzke, Isabell Werth und Patrick van der Meer. Davor stehend von links: Hostess Anica Fröhling, Karl-Heinz Frings (Geschäftsführer GBG Mannheim), Chef-Richterin Katrina Wüst, Peter Hofmann (Turnier-Chef und Vorsitzender Reiter-Verein Mannheim) und Christiane Berger-Kühn (Zweite Vorsitzende Reiter-Verein Mannheim).(Foto: Rainer Schmid/RV Mannheim)

Podium mit (von links) Anja Plönzke, Isabell Werth und Patrick van der Meer. Davor stehend von links: Hostess Anica Fröhling, Karl-Heinz Frings (Geschäftsführer GBG Mannheim), Chef-Richterin Katrina Wüst, Peter Hofmann (Turnier-Chef und Vorsitzender Reiter-Verein Mannheim) und Christiane Berger-Kühn (Zweite Vorsitzende Reiter-Verein Mannheim).(Foto: Rainer Schmid/RV Mannheim)

(ppb) „Eine Weltklasseleistung“ (Chef-Richterin Katrina Wüst) zum Abschluss der drei Dressurtage beim 57. Mannheimer Maimarkt-Turnier bot Isabell Werth (Rheinberg) im Preis der GBG Mannheim. Die sechsmalige Olympiasiegerin dominierte auf der 16-jährigen Oldenburger Stute Weihegold OLD die Grand-Prix-Kür (CDI4*) mit 86.650 Prozentpunkte – und immerhin zwei der fünf internationalen Wertungsrichter sind bekanntlich bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einsatz, Katrina Wüst und Dr. Hans-Christian Matthiesen (Dänemark). „Ich bin sehr zufrieden“, bilanzierte die „Dressur-Queen“ nach dem vierten Sieg in drei Tagen, „der kleine Fehler in den Zweier-Wechseln war ein Konzentrationsfehler meinerseits.“ Und schloss mit dem Satz: „Insgesamt war es eine sichere und routinierte Runde.“

Zweite dieser Kür im MVV-Reitstadion wurde Anja Plönzke (Heidenrod-Watzelhain/Taunus). Die Betriebsleiterin des Tannenhofs und ihr 14 Jahre alter Hannoveraner Wallach Tannenhof’s Fahrenheit kamen auf 77.025 Prozent. „Zweite nach Isabell ist wie erster Platz – 77 Prozent sind super!“ Sie lobte außerdem die Atmosphäre, ob keine Zuschauer zugelassen waren. Der Niederländer Patrick van der Meer im Sattel des 14-jährigen KWPN-Hengstes Chinook belegte den dritten Platz (76.250): „Ich bin das erste Mal in Mannheim, guter Boden, gute Organisation – zum Reiten perfekt!“. Er bestritt sein erstes internationales Turnier seit eineinhalb Jahren. „Im Grand Prix hatte mein Pferd noch etwas Angst und war nervig, heute war ich sehr zufrieden mit dem guten Ergebnis.“

Völlig begeistert von der Kür-Prüfung zeigte sich Karl-Heinz Frings, der Geschäftsführer der GBG und

selbst Reiter: „Ich konnte die Prüfung sehr genießen! Ich bin, ebenso wie die Reiter, froh, dass Peter Hofmann und der Reiter-Verein Mannheim in dieser Zeit ein solch großartiges Turnier mit solchen Spitzenreitern veranstaltet – das ist schon sehr außergewöhnlich! Mein Dank gilt den Reitern, die mit ihrer Teilnahme hier ihre Verbundenheit gezeigt haben. Ich bin heilfroh, dass das Turnier stattgefunden hat und freue mich jetzt schon auf die vollen Zuschauertribünen im nächsten Jahr!“

Noch einmal Katrina Wüst (Ismaning), die in Tokio als Vorsitzende der „Ground Jury“ fungiert: „Diese drei Tage boten Weltklassesport, es ist toll, was der Veranstalter für den Reitsport auf die Beine gestellt hat – dafür gebührt ihm großer Dank!“

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