23. Juni 2021

Pegamo.de

Alles übers Pferd

Initiative Wolf bleibt Wolf fordert aktives Wolfsmanagement

Wolfsrudel (AdobeStock)

Wolfsrudel (AdobeStock)

Warendorf (fn-press). Anlässlich des „Tag des Wolfes“ am 30. April fordern die Verbände der Initiative Wolf bleibt Wolf, der auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) angehört, ein aktives Wolfsmanagement. Die Bundesländer sollen die Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen vereinfachen. Allein in Brandenburg leben schon heute mehr Wölfe als im 15-mal größeren Schweden.

Die Initiative Wolf bleibt Wolf macht auf stark zunehmende Risse von Nutztieren aufmerksam: Im Jahr 2019 waren es bereits knapp 2.900 Fälle – darunter vermehrt Pferde und Rinder. Im Frühsommer 2021 werden nach Hochrechnung bereits annährend 2.000 Wölfe in Deutschland leben. Der Bestand wächst jährlich um etwa 30 Prozent. FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau fordert aus Sorge um den Erhalt der Weidetierhaltung: „Wir müssen in Deutschland einen Akzeptanzbestand für den Wolf festlegen und brauchen ein aktives
Management.“

Nach Angaben der Initiative Wolf bleibt Wolf leben allein in Brandenburg schon jetzt mehr Wölfe als im 15-mal größeren und dünner besiedelten Schweden. Das birgt erhebliches Konfliktpotenzial. Die Initiative Wolf bleibt Wolf fordert die Bundesländer auf, ihren Spielraum zu nutzen und über den Verordnungsweg die Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen zu vereinfachen und rechtssicher zu gestalten. Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen theoretisch seit Anfang 2020 auffällige Wölfe per Ausnahmegenehmigung getötet werden. Aufgrund rechtlicher Unklarheiten wurden bis heute lediglich in Niedersachsen vier Problemwölfe entnommen.

Mehr Informationen über die Initiative Wolf bleibt Wolf gibt es unter https://www.wolfbleibtwolf.de/

Abonnieren Sie dem Newsletter!

d1a5a6f68d

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.  Mehr erfahren