26. September 2021

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Kronenberg/NED: Platz drei für Lars Schwitte bei den Zweispännern

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Kronenberg/NED (fn-press). Endlich wieder Fahrturnier! Nach der durch die Corona-Pandemie bedingten Zwangspause gab es in Kronenberg eines der ersten internationalen Fahrturnier in diesem Jahr. Und die niederländischen Veranstalter hatten sich gleich ein Mammutprogramm vorgenommen: Großpferde und Ponys in allen drei Anspannungsarten auf drei- und zwei-Sterne-Niveau.

Das Teilnehmerfeld war riesig und elitär, allen voran die niederländischen Spitzenfahrer. „Wir haben es ja von Lähden aus auch nicht so weit nach Kronenberg“, sagt Anna Sandmann, die zusammen mit ihrem Vater Christoph (Lähden) bei den Vierspännern am Start war. „Mein Vater und ich hatten jeder zwei neue Pferde im Gespann, die haben sich ganz zufriedenstellend bewährt. Auf jeden Fall haben wir mit ihnen eine Perspektive“. Der siebte Platz für Anna und der neunte Rang für Christoph Sandmann lagen im Mittelfeld, nach guten Dressurergebnissen waren der anspruchsvolle Marathon sowie der schwere Kegelparcours für die neuen Pferde im Gespann eine große Herausforderung.

„Das war im Vorfeld schon ein Riesenaufwand, Papierkram ohne Ende“, berichtet Anna Sandmann von den aufwändigen Vorbereitungen für das Turnier. Seitenlange Vorschriften für Mensch und Tier wegen Corona und Herpes mussten beachtet werden. Die Geselligkeit, die gerade bei den Fahrern so gepflegt wird, sei total auf der Strecke geblieben. „Dennoch war das Turnier die Mühe wert, man will ja auch mal wieder los, hat wieder ein Ziel beim Training“, meint die Mannschafts-Europameisterin.

Sieger der Weltcup-Qualifikation für die Vierspänner in Kronenberg war, einmal mehr Weltmeister Boyd Exell (Australien), der bereits in der Dressurprüfung mit großem Vorsprung in Führung ging und die Gesamtwertung deutlich (128,54 Strafpunkte) vor den Niederländern Bram Chardon (135,35) und Koos de Ronde (137,97 ) für sich entschied.

Zweispänner: Platz drei für Lars Schwitte
Bei den Zweispännern landete Lars Schwitte (Stadtlohn) vor allem dank seiner guten Dressurleistung (Rang zwei) in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Lars Schwitte gehörte 2019 zum erfolgreichen deutschen Zweispänner-Team, das bei der Heim-WM in Drebkau die Bronzemedaille gewonnen hatte. Der Sieg ging hier an den amtierenden Weltmeister von 2019 Martin Hölle aus Ungarn vor der Niederländerin Antonie ter Harmsel.

Antonia Brechtken (Wuppertal) belegte mit ihrem Pony-Zweispänner den dritten Platz vor Thomas Seitz (Walldürn-Glashofen) auf Rang vier. Bei den Pony-Einspännern belegte Karolin Schettler (Haltern am See) Platz fünf, vor Jörn Wintgens (Übach-Palenberg) auf Platz sechs.

Die beste Platzierung für ein deutsches Gespann bei den Pony-Zweispännern auf Zwei-Sterne-Niveau erreichte Nikola Louise Reinke (Schleswig). Die amtierende Deutsche Meisterin war gleich mit zwei Gespannen nach Kronenberg gefahren, mit denen sie in der Gesamtwertung den dritten und vierten Platz belegte. Maßgeblich dazu beigetragen hatte ihre Top-Runde im Kegelfahren, das sie mit ihren Falbenstuten für sich entscheiden konnte. FN/Christine Meyer zu Hartum

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