23. Oktober 2021

Pegamo.de

Alles übers Pferd

Rotterdam: Deutsche Springreiter auf Platz vier Nationenpreis des CSIO5* gewinnen die Niederländer vor Schweden und Frankreich

Logo CHIO Rotterdam

Logo CHIO Rotterdam

Rotterdam (fn-press): Einer der hochkarätigsten Nationenpreise der Saison 2021 lockte die Springreiterinnen und Springreiter in die niederländische Hafenmetropole Rotterdam. Für viele Föderationen galt das Turnier als letztes Kräftemessen vor den Olympischen Spielen in Tokio. Das deutsche Team schlug sich wacker und belegte in der Besetzung Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien), David Will (Marburg) Christian Kukuk (Riesenbeck) und Marcus Ehning (Borken) den vierten Platz.

Kevin Staut, Penelope Leprevost, Bertram Allen, Rolf-Gören Bengtson, Olivier Philippaerts, Maikel van der Vleuten, Beezie Madden, McLain Ward, um nur einige der weltbesten Springreiter zu nennen, trafen auf die deutschen Aktiven beim Nationenpreis im niederländischen Rotterdam. Das Turnier geriet gewissermaßen zur olympischen Generalprobe. Bundestrainer Otto Becker hatte ein Top-Quartett ins „Rennen“ geschickt: Daniel Deußer mit der belgischen Stute Killer Queen. David Will mit dem Holsteiner Wallach C-Vier, Christian Kukuk mit dem Westfalen-Wallach Checker sowie Marcus Ehning mit dem NRW-Landbeschäler A la Carte NRW.

Der erste Umlauf des Nationenpreises verlief noch sehr ausgeglichen. Viele fehlerfreien Ritte ließen die Teams eng zusammenrücken. Die Mannschaften aus Schweden, Frankreich, Deutschland und USA lagen fehlerfrei an der Spitze, mit nur einem Strafpunkt folgten Irland und die Niederlande. In der zweiten Runde wurden die Karten neu gemischt. Der spanische Parcourschef Santiago Varela hatte die Anforderungen angehoben und damit das Feld sortiert. In der deutschen Equipe kassierten sowohl Daniel Deußer als auch David Will und Marcus Ehning einen Abwurf, Christian Kukuk wurde mit zwölf Strafpunkten das Streichergebnis. Bundestrainer Otto Becker erklärte: „Nach dem tollen ersten Umlauf ohne Strafpunkte verlief die zweite Runde wirklich unglücklich. Wir hatten ein paar Netzroller, wie man so sagt. Wir lagen zwar strafpunktmäßig gleichauf mit den Franzosen, aber es wurde trotzdem nur Platz vier. Das klingt vielleicht komisch, aber ich bin dennoch zufrieden, weil die Teamleistung insgesamt gut war und alle einen guten Job gemacht haben.“

Den Nationenpreis gewann das niederländische Team mit Michael van der Vleuten, Willem Greve, Marc Houtzager unda Frank Schuttert (sieben Strafpunkte) vor der schwedischen Equipe (9).   hen

Abonnieren Sie dem Newsletter!

d1a5a6f68d

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.  Mehr erfahren