5. August 2021

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Bettenrode: Valesco gewinnt Louisdor-Preis – Fabienne Müller-Lütkemeiers Westfale fürs Finale qualifiziert

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Bettenrode (fn-press). Nach Hagen, München und Kronberg machte der Louisdor-Preis, die renommierte Dressurserie für acht- bis zehn Jahre alte Grand Prix-Nachwuchspferde, auf dem Hof Bettenrode in Gleichen bei Göttingen Station. Diesmal löste Fabienne Müller-Lütkemeier (Paderborn) mit dem westfälischen Wallach Valesco das Ticket fürs Finale in Frankfurt

Seit über fünf Jahren reitet Fabienne Müller-Lütkemeier den Fuchswallach Valesko, führte ihn über Dressurpferdeprüfungen der Klasse L über M und S in den Grand Prix-Sport. Bereits mehrmals konnte sich der Vitalis-Sohn (Muttervater Douceur) in Jungpferdeprüfungen an vorderster Stelle platzieren, so gewann er erst kürzlich am Rande der Deutschen Meisterschaft in Balve zwei Prüfungen auf S-Niveau, inklusive Intermediaire II. Auch im Louisdor-Preis machte er in diesem Jahr schon auf sich aufmerksam und belegte beim Turnier „Horses and Dreams“ in Hagen Platz drei. Nun gelang der Sieg im Kurz Grand Prix. In der Einlaufprüfung Intermediaire II noch an fünfter Stelle, gelang in der Final-Qualifikation vieles deutlich besser. Für die nahezu fehlerfreie Vorstellung des Paares spendierten alle fünf Richter das höchste Ergebnis, im Schnitt 74,163 Prozent. Damit hat sich nun auch Fabienne Lütkemeier ihren Startplatz im Finale der Serie, die von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung gefördert wird, gesichert. Es soll wieder in die Frankfurter Festhalle zurückkehren, nachdem es im Vorjahr coronabedingt auf den Schafhof in Kronberg hatte verlegt werden müssen. 

Ebenfalls im Finale dabei ist Thomas Wagner aus Bad Homburg. Sein westfälischer Wallach Filigrano Marone, Sohn des Fürstenball aus einer Sandro Hit-Mutter, löste die Aufgaben ebenfalls sicher und gut und rangierte mit 73,349 Prozent an zweiter Stelle. Dritte wurde Leonie Richter (Bad Essen). Ihr in Bayern gezogener neun Jahre alter Wallach Quietschbunt v. Quaterback-Lord Loxley erreichte 72,14 Prozent. Pech hatte Finnin Emma Kanerva mit dem Oldenburger Mist of Titanium. Der Millennium-Sohn hatte souverän die Einlaufprüfung mit knapp 75 Prozent gewonnen, sich dann aber im Kurz-Grand Prix etliche Fehler erlaubt. Es wurde nur Platz acht.

Nun können die Reiterinnen und Reiter mit ihren jungen Grand Prix-Pferden noch auf zwei Stationen punkten. Der Louisdor-Preis macht Anfang September im oberbayerischen Ising und Ende Oktober in Oldenburg Station. Das Finale wird vom 16. bis 19. Dezember in der Frankfurter Festhalle ausgetragen, vorausgesetzt die dann geltenden Corona-Bestimmungen lassen Hallenturniere mit Zuschauern zu.    hen

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