23. September 2021

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Ausbilderin mit internationalem Glanz - Helen Langehanenberg tritt mit Zoom bei den Weltmeisterschaften in Verden an. (Foto: S. Lafrentz)

Ausbilderin mit internationalem Glanz - Helen Langehanenberg tritt mit Zoom bei den Weltmeisterschaften in Verden an. (Foto: S. Lafrentz)

(Verden) Das Reitturnier Verden International glänzt vom 25. – 29. August wieder mit dem Flair einer Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde. Dort, wo die WM einst “aus der Taufe” gehoben wurde, geht es jetzt wieder um Gold, Silber und Bronze für die fünf, sechs und sieben Jahre alten Dressurpferde. Die Vorfreude ist jetzt schon da und für die deutschen Kandidaten birgt der Standort einen zusätzlichen Vorteil – die gastgebende Nation darf stets ein etwas erhöhtes Kontingent an Pferden benennen.

Bundestrainerin Monica Theodorescu –  gerade erst von den Olympischen Spielen aus Tokio zurück gekehrt – blickt erwartungsvoll Richtung Verden: “Das ist der klassische Standort für die WM der jungen Dressurpferde und Hochburg der Hannoveraner. Wir senden ein sehr selektiertes Aufgebot nach Verden. Bei den sechs- und siebenjährigen Pferden, die schon eine WM oder die WM-Sichtung im Vorjahr absolviert haben, ist es dann auch toll zu sehen wie sie sich weiter entwickelt haben. Dabei kommt der Skala der Ausbildung und den Richtlinien große Bedeutung zu. Das ist etwas worauf wir tatsächlich den größten Wert legen – die korrekte Ausbildung und Förderung der jungen Pferde.”

Sieben Paare wurden für die WM der fünfjährigen Pferde nominiert, jeweils sechs Kandidaten treten bei den sechs- und bei den siebenjährigen Pferden an.

Darunter auch der Hannoveraner Hengst Zoom, den Helen Langehanenberg (Billerbeck) bei Verden International präsentieren wird. Die Weltcup-Siegerin hat ein großes Maß an Erfahrung im WM-Viereck, sowohl mit jungen Pferden, als auch mit Routiniers. “Ich bin erstmal froh, dass die WM in Verden stattfinden kann”, sagt Langehanenberg, “im vergangenen Jahr waren wir mit fünf Pferden qualifiziert und es gab leider keine WM wegen der Corona-Pandemie. Jetzt komme ich mit einem Pferd zur WM und meine Bereiterin wird einen Kandidaten im Nürnberger Burg-Pokal vorstellen.” Noch immer bedauert die Westfälin den WM-Ausfall 2020. Um so größer ist die Erleichterung, jetzt “Kurs” auf die FEI WBSFH Dressage World Breeding Championships for Young Horses nehmen zu können.

Erfahrene Ausbilder und Ausbilderinnen wie etwa Eva Möller (Syke) oder Helen Langehanenberg präsentieren die jungen WM-Kandidaten. Für andere hingegen ist es eine Premiere auf dem Championatsparkett: die 26-jährige Hannah Laser (Bad Bevensen) etwa tritt mit dem fünf Jahre jungen Hannoveraner Hengst Damaschino in Verden an – das wird garantiert eines sein: aufregend!

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