25. September 2021

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„Ein CHIO Aachen, wie ihn die Menschen kennen und lieben.“

CHIO-Maskottchen Karli mit v.r. Michael Mronz, Sibylle Keupen, Stefanie Peters, Daniel Deußer und Frank Kemperman. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl

CHIO-Maskottchen Karli mit v.r. Michael Mronz, Sibylle Keupen, Stefanie Peters, Daniel Deußer und Frank Kemperman. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl

Pferde auf dem Aachener Markt, dazu CHIO Aachen-Maskottchen „Karli“ und blendend gelaunte Organisatoren: Die gute Stimmung war nicht nur dem Wetter geschuldet, sondern auch der Vorfreude auf einen CHIO Aachen, wie ihn die Menschen kennen und lieben. Bei der Pressekonferenz vier Tage vor dem Start gab’s reichlich gute Nachrichten.

Das Starterfeld: Absolute Weltklasse. Die erwartete Stimmung: Außergewöhnlich. Das Rahmenprogramm: Spektakulär. „Endlich wieder CHIO Aachen“, so formulierte es Daniel Deußer, Nummer 1 der Springreiter-Weltrangliste. Und für ihn die Chance, seinen großen Traum vom Sieg im Rolex Grand Prix endlich zu verwirklichen. Zweimal schon wurde er Zweiter, schrammte somit haarscharf an seinem Namen auf der legendären Siegertafel im Hauptstadion vorbei. „Da will ich drauf“, schmunzelte Deußer am Montagmittag, der mit seinem Olympiaferd Killer Queen sowie mit Bingo Ste Hermelle nach Aachen reisen wird. Wie es sich anfühlt, auf der Tafel zu stehen, weiß wohl kaum jemand besser als Dressur-Superstar Isabell Werth. Unfassbare 13-mal findet sich ihr Name bereits dort. Natürlich will sie Eintrag Nummer 14 schaffen, in diesem Jahr vielleicht noch ein kleines bisschen mehr als sonst. Denn ein allerletztes Mal wird sie ihr „Herzenspferd“ Bella Rose für eine große Prüfung satteln. „Das wird schon emotional werden“, so die erfolgreichste Reiterin der Welt. Zwei, drei Tränchen werden manche Fans auch am Samstagabend verdrücken: Dann verabschiedet Springreiter Marcus Ehning seinen „Pret A Tout“ aus dem Sport. Das Duo konnte 2018 den Rolex Grand Prix gewinnen und war zudem mit der Mannschaft im Mercedes-Benz Nationenpreis siegreich.

Ein außergewöhnliches Starterfeld inklusive aller Einzel-Olympiasieger – die alle auch Teil der Eröffnungsfeier am Dienstagabend, 14.9., sein werden – konnte Turnierleiter Frank Kemperman verkünden: Springreiter Ben Maher (GB) reist mit „Explosion“ an, dem vielleicht derzeit besten Springpferd der Welt. Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl wird als Teil der deutschen Mannschaft im Lambertz-Nationenpreis und natürlich im Deutsche Bank Preis starten. Julia Krajewski, in Tokio in der Vielseitigkeit siegreich, geht am Samstagabend im spektakulären „porta-Cup“, dem Mix aus Springreiten, Vielseitigkeit und Vierspännerfahren an den Start. Alle zusammen kämpfen um ein Rekordpreisgeld: Knapp 3,4 Millionen Euro beträgt die Gesamtdotierung, so viel gab es noch nie in Aachen zu gewinnen.

„Ganz viel Atmosphäre, Stimmung und dieses ganz besondere CHIO Aachen-Flair“ versprach Stefanie Peters, Präsidentin des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) für die zehn Turniertage. Und das bei „größtmöglicher Normalität“, so Peters. Einstellen müssen sich die Besucher auf Dinge, „die sie aus ihrem täglichen Leben längst gewohnt sind“, so Frank Kemperman. So gilt neben der 3G-Regel eine Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. „Wir organisieren einen CHIO, der begeistern, aber gleichzeitig größtmögliche Sicherheit bieten wird“, so Kemperman. Entsprechend groß ist auch die Vorfreude bei Sibylle Keupen. Für Aachens Oberbürgermeisterin ist das Turnier eine „wichtige Marke, die die Stadt Aachen in der ganzen Welt repräsentiert“.

Eine gute Nachricht hatte Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART) für die CHIO-Fans mitgebracht: Für die meisten Prüfungen gibt es noch Tickets, gebucht werden können diese im CHIO Aachen Online-Ticketshop. Eine Personalisierung der Karten ist nicht mehr nötig. Zudem stellte Mronz ein komplett neues Online-Format vor: Täglich um 19.30 Uhr senden die Organisatoren das „digitale CHIO Aachen-Magazin“ via YouTube und Facebook. „Rund 30 Minuten Talks, Hintergründe und kurze unterhaltende Clips rund um Sport und Lifestyle“ werden dieses neue Format ausmachen, so Mronz. Und einen weiteren besonderen Gast begrüßte er in der PK: Die Illustratorin Lisa Santrau arbeitete live während der PK an einem 3×3 Meter großem „Selfie“-Spot, passend zum Partnerland Japan im Manga-Stil gehalten. Vor sieben solcher Spots können sich die CHIO-Besucher fotografieren (lassen), neben dem Manga-Bild warten weitere spektakuläre Motive darauf, entdeckt zu werden.

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