6. Dezember 2021

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Herning: Langehanenberg auf Platz vier im Weltcup – Cathrine Dufour gewinnt erste Etappe in ihrem Heimatland

Cathrine Dufour - Atterupgaards Cassidy FEI World Cup Dressage Herning 2021 © FEI / Leanjo de Koster

Cathrine Dufour - Atterupgaards Cassidy FEI World Cup Dressage Herning 2021 © FEI / Leanjo de Koster

Herning (fn-press). Nach dem Weltcup Springen am vergangenen Wochenende in Oslo, ist nun auch der Weltcup der Dressurreiter*innen in die neue Saison gestartet. Im dänischen Herning machten die Gastgeber die ersten beiden Plätze unter sich aus. Beste deutsche Teilnehmerin war Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit der Holsteinerin Annabelle auf Rang vier.

Den Auftakt des Dressur-Weltcups in Dänemark nutzen drei deutsche Aktive, um die ersten Punkte für die Teilnahme am Weltcup-Finale im kommenden April in Leipzig zu sammeln. Am besten präsentierte sich Helen Langehanenberg mit der 13 Jahre alten Holsteinerin Annabelle. Die Conteur-Tochter und ihre Reiterin zeigten ihre technisch sehr anspruchsvolle Kür mit vielen Highlights, aber es schlichen sich auch kleine Fehler wie eine nicht durchgesprungene Pirouette und Macken in Übergängen ein. Mit 81,215 belegte das Paar in der Weltcup-Kür den vierten Platz, mit dem es auch schon den Grand Prix beendet hatte (74,921).

Die Siegerin ist ein regelrechter Superstar der dänischen Dressur und wurde vom Publikum entsprechend gefeiert. Cathrine Dufour, aktuelle Vize-Europameisterin in der Einzelwertung und Bronzemedaillen-Gewinnerin (Einzel) bei den Olympischen Spielen in Tokio, trat allerdings nicht mit ihrem aktuellen Championatspferd Bohemain an, sondern mit ihrem inzwischen 18 Jahre alten vielfachem EM-Teilnehmer Atterupgaards Cassidy. Für die an Höhepunkten reiche Kür erhielten der in Dänemark gezogene Sohn des Caprimond aus einer Donnerhall-Mutter und Dufour 87,115 Prozent. Auch den Grand Prix hatte das Paar mit deutlichem Vorsprung gewonnen (77,553).

Ein persönliches Bestergebnis gelang der zweitplatzierten Carina Cassoe Krüth. Auch sie vertrat die Farben des Gastgeberlandes und gehörte wie Dufour zur dänischen Olympiamannschaft von Tokio. Im Sattel der eleganten dänischen Rappstute Heiline’s Daciera, Tochter des Fürstenball OLD aus einer De Niro-Mutter, wurde sie mit 86,395 Prozent bewertet. Platz drei sicherte sich ein Gast aus den Niederlanden: Dinja van Liere und der KWPN-Hengst Hermes brachten es auf 84,36 Prozent.

Neben Helen Langehanenberg hatten sich auch Ingrid Klimke (Münster) und Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) auf den Weg nach Herning gemacht. Klimke und der westfälischen Hengst Franziskus beendeten den ersten Weltcup der Saison mit Platz sieben (78,75), Wandres und der Oldenburger Bluetooth OLD, den früher Ingrid Klimke geritten hatte, schloss sich an zehnter Stelle an (75,715). Am kommenden Wochenende macht der Weltcup sowohl der Spring- als auch der Dressurreiter*innen Station im französischen Lyon.     hen

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