3. Oktober 2022

Beeindruckende Bonjour für 61.500 Euro – Westfalens Dressurnachwuchs heiß begehrt

Münster: 24 Reitpferdefohlen mit dressurbetontem Pedigree sowie sechs Ponyfohlen hielt das Lot der Westfälischen Online-Auktion bereit. Insgesamt 26 Offerten wechselten erfolgreich den Besitzer. Zur Preisspitze avancierte die Bonds/Franziskus-Tochter Bonjour mit der Nummer 1. Sie war ihren neuen Besitzern 61.500 Euro wert. Durchschnittlich kosteten die verkauften Fohlen 10.740 Euro.

Beeindruckend: Das beschreibt die Bonds/Franziskus-Tochter (Z. u. Ausst.: Bernhard Ilting-Reuke, Borken) mit der Nummer 1 der heutigen Fohlen-Auktion sehr passend. Typ und Bewegungsqualität überzeugten von Anfang an. Aber auch der Mutterstamm dieser wunderschönen Stute kann sich sehen lassen. Ihre  Großmutter ist keine geringere als St.Pr.St. Seniorita Meyer. Sie ist die Mutter des gekörten Bundeschampions Fynch Hatton sowie der S-erfolgreichen Fürstenball-Söhne Fürst Magic und Gut Wettlkam’s Fürst Donnerhall. Ein weiterer Fürstenball-Sohn aus der Seniorita Meyer wechselte als gekörter Hengst auf der Westfälischen Hauptkörung 2020 in den Besitz von Thomas Müller. Bonjour lies an diesem Abend besonders die Herzen von 17 Bieterparteien höher schlagen. Im BidUp machten es zwei Parteien aus Deutschland und den Niederlanden spannend. Nach fast 100 Geboten fiel der virtuelle Hammer zum Zuschlagspreis von 61.500 Euro. Die talentierte Stute wechselte in den Besitz des Gestüts Vorwerk.

Preisspitze dieser Fohlen-Auktion: Bonjour v. Bonds/Franziskus (Bildnachweis: Reckimedia)
Preisspitze dieser Fohlen-Auktion: Bonjour v. Bonds/Franziskus (Bildnachweis: Reckimedia)
andreas.kerstan@pegamo-networks.de

Das beliebteste Hengstfohlen des Abends lies nicht lange auf sich warten. Mit der Kopfnummer 2 und dem bezeichnenden Namen Kompliment, stach der Sohn des Niederländers Kjento hervor. Der Fuchshengst (Z. u. Ausst.: Hubert Herdering, Legden) zeigte sich mit herausragender Bewegungsqualität auf dem virtuellen Westfälischen Auktionsparkett. Sein Muttervater ist ebenfalls der Grand-Prix erfolgreiche Franziskus. Er reist zum Zuschlagspreis von 27.500 Euro nach Bayern.

Von den sechs angebotenen Ponys fanden fünf einen neuen Besitzer. Durchschnittlich investieren die Ponykäufer an diesem Abend 5.900 Euro. Beliebtestes Reitponyfohlen war mit der Kopfnummer 8 Galileo Galilei (Z.: ZG Wichmann-Haarlammert, Ladbergern; Ausst.: Angelika Kohlhepp, Lienen). Dieser vielversprechende Ponyhengst entstammt dem ersten Jahrgang des Gründleinhof´s Gipfelstürmer. Aus dem Mutterstamm der niederländischen Mutterstute Frida v. Amazing Star, entspringen mehrere bis Prix St. Georg erfolgreiche Dressurpferde. Zum Zuschlagspreis von 8.500 Euro wechselte der junge Hengst den Besitzer und wird zukünftig am Starnberger See beheimatet sein.

Von den 30 zum Verkauf angebotenen Fohlen wechselten an diesem Abend 87 Prozent den Besitzer. Durchschnittlich investierte die Kundschaft 10.740 Euro in ihr neues Dressurpferd. Sieben der verkauften Pferde knackten die 10.000 Euro Marke. Insgesamt setzte das Westfälische Pferdestammbuch dabei 279.250 Euro um. Vier der verkauften Fohlen werden im Herbst ins Ausland reisen. Kunden aus Dänemark sicherten sich gleich zwei der Nachwuchshoffnungen.

Spannend geht es im Westfälischen Auktionsjahr weiter. Heute startete für rund 40 Reitpferde die Sommer-Auktionszeit. Die Dressur- und Springpferde können ab Mittwoch, 1. Juni, ausprobiert werden. Auf Grund der Umbauarbeiten am Westfälischen Pferdezentrum findet das Training und Ausprobieren der Dressurpferde auf dem Gestüt Haus Giesking in Nottuln statt. Die komplette Kollektion der Reitpferde mit Fotos, Videos und allen Informationen ist unter onlineauction.westfalenpferde.de zu finden. Gebote können vom 9. bis 12. Juni abgegeben werden. Die Kollektion der nächsten Fohlen-Auktion wird in den kommenden Tagen online zu finden sein. Das BidUp der jüngsten Dressur- und Springhoffnungen startet wie gewohnt am Montag 13. Juni um 19.30 Uhr.

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