30. November 2022
Geburtstag (Foto: pixelliebe - stock.adobe.com)

Karl Heinz Bange wird 75

Seibersbach (fn-press). Am 15. Juni feiert Karl-Heinz Bange, bis 2021 stellvertretender Vorsitzender Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), seinen 75. Geburtstag.

Ursprünglich aus dem Sauerland stammend, lebt Karl-Heinz Bange seit 1960 in Seibersbach und widmete sich schon immer mit großer Passion der Pferdezucht und dem Pferdesport. Seit 1993 ist er Vorsitzender des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz Saar und bleibt dies auch noch bis Dezember dieses Jahres. 1997 wurde er zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Pferdezuchtverbände (AGS) gewählt, ebenso zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Für seine Verdienste um die Deutsche Pferdezucht wurde er 2010 mit Staatsehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, im vergangenen verlieh ihm der damalige FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau die Gustav-Rau-Medaille in Gold. 

Eines seiner züchterischen Aushängeschilder ist der Körungssieger Skatman, der seinerzeit im Landgestüt zum Einsatz kam. Skatman war mehrfach Landeschampion und rangierte auf den Bundeschampionaten 2001 auf dem Bronzerang. Darüber hinaus ist Karl-Heinz Bange unter anderem züchterisch verantwortlich für den in München gekörten Hengst Denakil Desert v. Destano, der inzwischen erfolgreich in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen am Start ist.

Bis zum Jahr 1995 war Karl-Heinz Bange auch selbst im Reitsport in allen drei Disziplinen (Springen, Dressur, Vielseitigkeit) erfolgreich. 33 Jahre lang, davon 21 Jahre als Vorsitzender, engagierte er sich im Vorstand des RV Rheinböllen. Auf seinem eigenen Betrieb richtete er mehrere Vielseitigkeitsturniere bis Klasse S aus. Unter anderem zwei Mal die Sichtung zur Europameisterschaft und zwei Mal die Deutsche Ponymeisterschaft.

Neben seinem Engagement im Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar hat seine Arbeit in der AGS einen besonderen Stellenwert. Ohne Karl Heinz Bange wäre die AG heute nicht das, was sie ist: der Zusammenschluss mehrere Zuchtverbände zu einer Züchtergemeinschaft mit wirkungsvollen Absatzmöglichkeiten. Seine Weitsicht und Ideen gaben der Pferdezucht insbesondere in der “Südkoalition” immer wieder positive Impulse. Die Einführung der gemeinsamen Rasse des Deutschen Sportpferdes im Jahr 2014 war dabei ein besonderer und richtungsweisender Meilenstein. DSP-Pferde sind im Sport mittlerweile so renommiert, dass sich die AGS gerade erst jetzt Mai 2022 dazu entschlossen hat, die AGS in eine Arbeitsgemeinschaft Deutsches Sportpferd (AG DSP) umzubenennen. PZRP/Hb

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