3. Oktober 2022
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NRW Landgestüt: 1800 Schüler sorgen für Stimmung – Volle Tribünen bei der Generalprobe für die Hengstparaden

Warendorf (fn-press). So viel Radau und so gute Stimmung haben die altehrwürdigen Gemäuer des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes in Warendorf wohl schon lange nicht mehr gesehen. Der Grund: Rund 1800 Schüler aus mehreren Warendorfer Schulen waren von Gestütsleiter Dr. Felix Austermann eingeladen worden, um die Generalprobe zur bevorstehenden Hengstparade mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Für alle Beteiligten war die Einladung eine Win-Win-Situation. Denn für die meisten Schüler dürften die Darbietungen der Schaubilder die Alternative zum normalen Unterricht in Latein, Physik oder Deutsch gewesen sein. Dabei durften sie richtig Krach machen, applaudieren oder La Ola-Wellen einstudieren und den Paradeplatz des Landgestüts in einen kleinen Hexenkessel verwandeln. So konnten die Hengste des Landgestütes, von denen viele durch die zweijährige coronabedingte Zwangspause keine Auftritte vor großem Publikum mehr gewohnt waren, auf die Hengstparade eingestimmt werden.

Mucksmäuschenstill war es hingegen, als Gestütsmitarbeiterin Sarah Kemper mit der „Ungarischen Post“ eines der spektakulärsten Schaubilder der Hengstparade vorführte. Auf zwei Hengsten stehend galoppierte sie über den Platz. Bemerkenswert war, dass alle Jugendlichen sofort erkannten, dass dafür absolute Ruhe und Konzentration erforderlich sind und daher weder Pferde noch Reiter durch Lärm oder andere Aktionen gestört werden durften.

Auch wenn in der „Pferdestadt“ Warendorf die Affinität zum Pferd recht groß ist, dürfte mancher Schüler bei der Generalprobe erstmals dem Thema so nahegekommen sein. Mit seiner Aktion folgte Dr. Austermann dem Vorbild anderer Gestüte, wie dem Haupt- und Landgestüt Marbach, dem Niedersächsischen Landgestüt Celle oder dem Landgestüt Moritzburg, wo spezielle Events für Kinder und Jugendliche schon eine längere Tradition besitzen. FN/T. Hartwig

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