25. September 2022
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HLP Warendorf: Hengste aus vier Altersklassen im Test – Fünfjährige Springpferde erzielen die höchsten Noten

Warendorf (fn-press). Noch einmal ist Warendorf Schauplatz von Hengstleistungsprüfungen gewesen. Spring- und Dressurhengste von drei bis sechs Jahren stellten sich dabei einer verkürzten Veranlagungsprüfung (Kurz-VA) oder Sportprüfung.

Das beste Ergebnis, eine gewichtete Endnote von 8,37, erzielte in der Kurz-VA für Springpferde der dreijährige Come On Plus, ein Oldenburger Springpferd aus der Zucht und im Besitz von Erik Andersen aus Stockholm. Der braune Hengst hob sich nicht nur durch seine gute Springveranlagung (8,6) hervor, sondern auch durch seine hohe Rittigkeit (8,8) und Leistungsbereitschaft (8,6). Come On Plus stammt ab vom Christian-Sohn Comfort aus einer Mutter von Canvas Plus (v. Cardento).

Dominierend in der Sportprüfung der vierjährigen Springhengste war der Casall-Sohn Casolo aus der Zucht und im Besitz der Witt Pferdezucht GbR in Wellinghusen. Auch bei dem dunkelbraunen Holsteiner gab neben dem Galopp (8,5) und Springvermögen (8,6) vor allem die Rittigkeit (9,2) den Ausschlag für eine gewichtete Endnote von 8,63.

Noch höhere Noten in den einzelnen Kriterien zückte die Bewertungskommission bei den fünfjährigen Springhengsten. Gleich zwei der vier zur Sportprüfung angetretenen Hengste in dieser Altersklasse beendeten diese mit der gewichtete Endnote von 8,85: die Holsteiner Coreandro (v. Caretino – Leandro) und der Caretino-Enkel Chinchero. Der mit sehr gutem Galopp und Springvermögen (jeweils 9,0) ausgestattete Coreandro stammt aus der Zucht von David Fux aus Sempach und wurde von Ingetraud Bolz aus Kerpen zur Prüfung angemeldet. Ausstellerin von Chinchero (v. Chopin) von Manfred Allwörden aus einer Clarimo-Mutter gezogen, ist Janne Friederike Meyer-Zimmermann aus Pinneberg. Er erhielt für den Galopp, aber auch für Rittigkeit und seinen Gesamteindruck die glatte 9.

Bei der Kurz-VA der dressurbetonten Hengste zeichnete sich ein Spitzentrio ab, das am Ende mit nahezu identischem Endergebnis abschloss. Der Beste davon war der braune Westfale Extra Gold (v. Escolar – Apache) aus der Zucht von Bettina Hinnemann und im Besitz von Johann Hinnemann aus Voerde (Endnote 8,36). Er gefiel im Trab um eine Nuance besser als ein brauner Bon Coeur-Sohn mit dem Sportnamen Bansky Coeur, gezogen von der ZG Kutzer und Röhrßen aus Bremen aus einer Mutter von Londonderry (8,34) und ausgestellt von Hans-Hermann Brunckhorst (Buxtehude). Ansonsten überzeugten beide in Galopp (8,5) und Rittigkeit (8,5) gleichermaßen und hinterließen auch denselben Gesamteindruck (8,5). Besser im Schritt und mit insgesamt gleichmäßig guten Ergebnissen (Trab 8,2/ Galopp, Schritt und Rittigkeit jeweils 8,0) schnitt Most wanted Nero ab. Der Morricone I – Donnerball-Nachkomme aus der Zucht von C.J. Bruin und im Besitz von Monic Schmidheiny MJS Gestüt von Bellin GmbH, Fehrbellin. Er beendete die Prüfung mit 8,33.

Last but not least stellten sich auch vier vierjährige Dressurhengste iher Sportprüfung. Den besten Eindruck auf die Richter hinterließ hier der Hannoveraner Victorianus von Vitalis. Der dunkelbraune Hengst wurde von Johannes zur Lage (Bersenbrück) aus der Röschen von Rubin-Royal gezogen. Victorianus befindet sich im Besitz von Frank Rost, Rotenburg. Er fiel besonders durch den guten Schritt und seine Rittigkeit auf (jeweils 8,5). Gewichtete Endnote: 8,17.

Alle Ergebnisse gibt es unter www.hengstleistungspruefung.de 

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